"Schuhbomber" Reid zu lebenslanger Haft verurteilt
- Brite bekannte sich selbst schuldig

Der als "Schuhbomber" bekannte Brite Richard Reid ist in den USA wegen des versuchten Anschlags auf ein Flugzeug zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Strafmaß gab ein Richter in Boston (US-Bundesstaat Massachusetts) am Donnerstag bekannt. Reid hatte sich bereits im vergangenen Oktober schuldig bekannt.
Reid war am 22. Dezember 2001 auf einem Flug von Paris nach Miami in letzter Minute daran gehindert worden, in einem Schuh versteckte Sprengsätze zu zünden. An Bord der Maschine waren 197 Passagiere. Der Brite bezeichnete sich vor Gericht selbst als Mitglied der Terrorgruppe El Kaida, die für die Anschläge auf das World Trade Center verantwortlich gemacht wird. Er hasse die USA, sagte Reid, der keine Reue zeigte.
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