Zwei Briten aus Schlauchboot in der Antarktis gerettet
- Nach Absturz ihres Hubschraubers Sat-Phone Anruf in London

Zwei britische Abenteurer sind kürzlich unter äußerst dramatischen Umständen aus ihrem Schlauchboot in den eisigen Gewässern der Antarktis gerettet worden. Nach dem Absturz ihres Hubschraubers vor Chile rief einer von ihnen mit einem Satelliten-Telefon seine Frau auf der anderen Seite der Erde in London an. Sie alarmierte die Marine, die dann für die Rettung durch ein chilenisches Schiff sorgte!
So wurden Steve Brooks (42) und Quentin Smith (40) von einem chilenischen Schiff an Bord genommen. Die beiden Londoner trieben nach dem Absturz in einem Schlauchboot im Meer. Brooks hatte in der Nacht über Satellitentelefon bei seiner Frau in London Alarm geschlagen.
Daraufhin befahl die britische Marine ihren Eisbrecher "HMS Endurance", Kurs auf die Unglücksstelle zu nehmen. Das Schiff war jedoch 180 Seemeilen entfernt. Die Rettung wurde von den chilenischen Behörden koordiniert und ausgeführt.
Brooks und Smith, die beide im Immobiliensektor in London tätig sind, hatten sich schon zuvor als Abenteurer einen Namen gemacht. Brooks nahm vor einem Jahr für sich in Anspruch, gemeinsam mit einem Kollegen in einem Spezialfahrzeug das Bering-Meer zwischen Alaska und Sibirien an seiner engsten Stelle überquert zu haben. Der Erfolg der Expedition "Ice Challenger" scheiterte aber an der Weigerung der russischen Behörden, die Südpol-Abenteurer auf russisches Territorium vordringen zu lassen.
Der Hubschrauberpilot Smith hatte die damalige Expedition aus der Luft begleitet und überwacht. Er hat die Welt schon zwei Mal mit seinem Hubschrauber umkreist.
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