Haider kritisiert monatelanges "Hin- und Hersondieren"
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Am Aschermittwoch - aber ohne Haider!
Zum ersten Mal hat sich jetzt auch der Kärntner Landeshauptmann (F) zum Poker um die künftige Bundesregierung geäußert. Jörg Haider bezeichnete es am Dienstag als absolut schlecht, wenn in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit "monatelang hin- und hersondiert" werde. "Man tut so, als gäbe es keine Verantwortung für das Land..."
Das sagte Haider in Klagenfurt vor Journalisten.
Nicht konkret äußern wollte sich der frühere FPÖ-Chef zu den laufenden Parteiengesprächen und der Rolle der FPÖ dabei: "Ich habe volles Vertrauen, dass Bundesparteiobmann und Sozialminister Herbert Haupt gut verhandelt und ich möchte ihm keine übergeordneten Ratschläge, schon gar nicht über die Medien, geben".
Haider bekräftigte im Anschluss an eine Sitzung der Landesregierung auch seine Forderung nach einer möglichst raschen Steuersenkung. "Eine steuerliche Entlastung ist so zwingend wie das Amen im Gebet", konstatierte er. Gerade in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit müsse es zu Entlastungen kommen, damit Investitionen getätigt werden könnten, "die Wirtschaft wieder anspringt", Arbeitsplätze geschaffen und die Kaufkraft wieder erhöht würden.
Haider erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass immerhin eine Bundesregierung im Amt sei. Diese sollte die erforderlichen Weichenstellungen treffen.
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