Auto versank in der Donau: Taucher fanden Wrack
- Zeuge sah Pkw in Fluten verschwinden
In der Donau ist am Samstag Vormittag bei Ardagger (Bezirk Amstetten) jener Pkw von Feuerwehrtauchern gefunden worden, der am Freitag Abend offensichtlich von der B119 in den Fluss gelenkt worden ist. Insassen wurden von den Einsatzkräften keine entdeckt, sagte ein Feuerwehrsprecher.
Er ging davon aus, dass es sich eher nicht um einen Unfall, sondern vielmehr um eine illegale "Entsorgung" bzw. um einen Selbstmord gehandelt habe.
Der Wagen - ein grüner VW Polo - ist über Mittag mit Ketten gesichert worden und sollte in der Folge von einem Kran aus dem Wasser gehoben werden. Hinweise auf die Identität des Fahrzeugbesitzers gab es zunächst keine.
Der Vorfall hatte sich am Freitag gegen 17.00 Uhr ereignet. Ein Pkw-Lenker hatte den Polo auf Höhe von Stromkilometer 10,5 im Gemeindegebiet von Ardagger in der Donau treiben gesehen. Ein Ortung des Wagens war zunächst aber nicht geglückt. Spuren auf der Straße und der Böschung deuten laut NÖ Sicherheitsdirektion darauf hin, dass das Auto absichtlich in den Fluss gelenkt worden war. Gegen Samstagmittag fanden Feuerwehrtaucher schließlich den Polo, nachdem zuvor nicht ganz klar gewesen war, ob die ganze Angelegenheit nicht eine Mystifikation gewesen war.
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