Urlauber erfror weil er sich vertippte
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Nach einem Sturz auf einer Skipiste im Südtiroler Grödental bei Stern ist ein 25-jähriger Italiener erfroren. Tragisches Detail: Beim Versuch, mit seinem Handy die Notrufnummer "118" zu wählen, hatte sich der Urlauber vertippt und stattdessen "119" eingegeben.
Die Leiche des aus Triest stammenden Skifahrers wurde am Montag entdeckt, berichtete die Tageszeitung "Dolomiten" am Dienstag. Der 25-jährige Sebastiano Apollonio hatte nach einem Skinachmittag mit Freunden in der Schutzhütte "Capanna Nera" bis gegen 19.00 Uhr gefeiert, dann machte sich die Gruppe zur Abfahrt ins Tal auf.
Apollonio soll noch ein bisschen in der Hütte verweilt sein und sich dann allein zur Talabfahrt nach Corvara aufgemacht haben. Nur wenige Meter unterhalb der Hütte aber kam der Triestiner in einem als sehr einfach bezeichneten Pistenabschnitt von der Piste ab und prallte gegen einen Baum.
Seine Freunde, die mittlerweile im Tale angelangt waren und dann in einem anderen Lokal noch etwas weiterfeierten, machten sich am Abend zunächst keine Sorgen um Apollonio, da er bereits die Nacht zuvor außer Haus verbracht haben soll. Als er aber Montag früh noch immer nicht zurückgekehrt war, meldeten sie ihren Freund bei den Carabinieri als vermisst. In den Nachtstunden sollen die Temperaturen am Unglücksort auf 15 Grad unter Null gefallen sein.
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