Fußi als Millionenshow-Kandidat: "Es war die Hölle"
- FORMAT: Der Anti-Abfangjäger-Initiator über seinen TV-Auftritt
- 15.000 Euro - über Kulturfragen gestolpert
"Es war die Hölle!..." Bereits vergangene Woche wurde berichtet, dass der Bundessprecher der Kleinst-Partei "Die Demokraten", Rudolf Fußi, als Kandidat in der Millionenshow des ORF zu Gast ist. Am Montag war es soweit - und er schafft den Sprung auf den heißen Stuhl in der Mitte! In der aktuellen Ausgabe von FORMAT spricht Fußi über seinen Einsatz bei Armin Assinger.
In dem Interview erklärt Fußi, dass es für in die Hölle gewesen sei bei der "Millionenshow" anzutreten. Er war in seinem Leben noch nie so nervös. Sein Gewinn: Satte 15.000 Euro.
Die erste Kulturfrage - Welche von vier Opern nicht von Giuseppe Verdi sei - kostete ihn seine beiden letzten Joker. Die folgende Kulturfrage - Welcher Dramatiker schrieb das gleichnamige Stück für die Schauspieler "Ritter, Dene, Voss" - stoppte seinen Siegeszug. Trotz aller Seitenhiebe in Richtung Assinger ("So a großartiges Stück kann nur aus Kärnten kommen") haute er daneben. Da half auch das mitgebrachte Glücksschweinchen nichts.
Armin Assinger rügte Fußi mehrmals wegen seiner Ausdrucksweise - "Sch..." und "Ich feiges Schwein!"
Der streitbare Initiator des Anti-Abfangjäger-Volksbegehrens kann die 15.000 Euro in jedem Fall gut brauchen. Denn in den nächsten Wochen stehen ihm zahlreiche Prozesse ins Haus. Namhafte FPÖ-Politiker (darunter der Wiener Landtagsabgeordnete Heinz-Christian Strache sowie die FPÖ-Mandatare Johann Gudenus und Alexander Pawkowicz) haben den Demokraten-Chef wegen Ehrenbeleidigung verklagt. Der Streitwert beträgt 30.000 Euro.
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