Hauptverband: Nischelbitzer bleibt 3. Geschäftsführer
- Wegen Einsprüche des Sozial- & Finanzministeriums
Der dritte Geschäftsführer des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, Erich Nischelbitzer, bleibt nun doch in seiner Funktion. Nischelbitzer hatte vor Weihnachten um eine einvernehmliche Auflösung seines eigentlich bis 2005 laufenden Vertrages ersucht und wollte sich in die Pension zurückziehen.
Das berichtet die "Presse" in ihrer Donnerstag-Ausgabe. Der Auflösung wurde im Verwaltungsrat des Hauptverbandes mit den Stimmen der ÖVP-Vertreter auch zugestimmt. Ausschlaggebend dürften nun aber die Einsprüche der Aufsichtsbehörden des Sozial- und Finanzministeriums gewesen sein.
Dort war man nicht zuletzt aus finanziellen Gründen mit der Auflösung des Vertrages nicht einverstanden. Nach Angaben der SP-Vertreter im Verwaltungsrat hätte die einjährige Tätigkeit als Geschäftsführer Nischelbitzer einen um rund 30 Prozent höheren Pensionsanspruch und eine höhere Abfertigung beschert. Da der Einspruch nun aber nicht bekämpft wurde, hat Nischelbitzer weiter einen gültigen Vertrag bis 2005. Er ist in der Hauptverbandsführung für die EDV-Belange zuständig.
Im Dezember hatte der Kärntner Nischelbitzer noch angegeben, er wolle sich aus privaten Gründen zurückziehen. Nun versichert er in der Presse: "Ich habe einen Vertrag, den halte ich ein."
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben

