Dienstag, 28. Jänner 2003

Toller Schnuller: Österreich prämiert Frühchen-Nuckel!

  • Innovations-Staatspreis ging an Grazer Medizin-Technik-Firma

Ein von einer Wiener Firma entwickelter Baby-Schnuller wurde ausgezeichnet! Der von MAM entwickelte, ganz spezielle Schnuller ist für Frühgeborene geeignet. Im Gegensatz zu anderen Produkten können durch den Nuckel im Bedarfsfall Sonden durchgeführt werden.

MAM PREEMIE Schnuller wurden speziell für frühgeborene Babys und Babys mit geringem Geburtsgewicht entwickelt. Unterstützt wurde MAM dabei von einem hochqualifizierten Expertenteam, bestehend aus Zahnärzten, Kieferorthopäden, Neonatologen und Säuglingsschwestern.

Bei Mund- und Nasensonden einsetzbar. Bei Bedarf kann das Klinikpersonal die beiden Kerben im einzigartigen weichen Silikonschild einschneiden. Kann individuell dem unterschiedlichen Gewicht und der unterschiedlichen Mundform des Babys angepasst werden. Die Ränder des weichen Silikonschildes können so eingeschnitten werden, dass sich der MAM PREEMIE Schnuller exakt dem Gesicht des Babys anpasst.

Weitere Infos: http://www.mambaby.com

Staatspreis für Innovation an Grazer Firma
Er geht an die Grazer CNSystems Medizintechnik GmbH für die Entwicklung eines völlig neuartigen Systems zur blutfreien Messung der Herz-Kreislauf-Werte. Die heuer zum 23. Mal vergebene Auszeichnung wurde Montag Abend in Wien verliehen. Erstmals mit dem Preis verbunden ist eine neue Trophäe, die in einem Wettbewerb unter Studenten der Universität für angewandte Kunst ausgewählt wurde, teilte das Wirtschaftsministerium in einer Aussendung mit.

Das 1998 gegründete Medizintechnik-Unternehmen hat den "Task Force Monitor" entwickelt, der in Echtzeit alle relevanten Herz-Kreislauf-Parameter ermittelt und die für diese Messung früher üblichen chirurgische Schritte überflüssig macht. Darüber hinaus kann das Gerät nach Angaben des Ministeriums revolutionäre Einblicke in die Regulationsmechanismen des autonomen Nervensystems gewähren. "Der Einsatz bei Herz/Kreislauf-Erkrankungen und die Vielfalt der möglichen Einsatzgebiete lassen beträchtliche Marktchancen und damit positive Effekte für die österreichische Volkswirtschaft erwarten", begründete der Sprecher der Jury, UTA-Vorstand Mag. Johannes Schwertner.

Neben der Urkunde erhält das Unternehmen in diesem Jahr die eigens für diesen Bewerb von einem Studenten der Universität für angewandte Kunst entworfene und vom Glasspezialisten Lobmeyr angefertigte Trophäe. Der Tiroler Student Konstantin Ronikier ging mit seiner Idee "Oloid" als Sieger eines Wettbewerbs für diesen "Innovations-Oscar" hervor.

Der Staatspreis für Innovation wird jedes Jahr vergeben. Zunächst werden in jedem Bundesland Landessieger ermittelt, aus denen dann der Staatspreisträger bestimmt wird. Die anderen acht Landessieger bekommen als "nominiert für den Staatspreis" staatliche Anerkennung und Urkunden.

Im folgenden die übrigen sieben Landessieger mit ihren ausgezeichneten Innovationsprojekten:

~ - Burgenland: Radel-Hahn Klimatechnik für ein Klimagerät, das Schwimmhallen gleichzeitig entfeuchtet und heizt. http://www.radel-hahn.at

- Kärnten: Active Photonics für ein Infrarot-Helmsichtgerät zur Brandbekämpfung. http://www.active-photonics.at

- Niederösterreich: Biegler Medizinelektronik für ein Mikro- Stimulationsgerät, das Schmerzpatienten mobil macht. http://www.biegler.com

- Oberösterreich: MinerWa Umwelttechnik für einen Keramikfilter zur Reinigung und zum Recycling von Abwässern http://www.minerwa.at

- Salzburg: AB Mikroelektronik für ein Vorschaltgerät, das die Lichtausbeute von Xenon-Scheinwerfern erhöht http://www.ab-mikro.at/

- Tirol: LUKOtroni für ein Bewegungsmessgerät zur medizinischen Diagnose und Messung des Therapieerfolgs http://www.lukotronic.com/

- Vorarlberg: Henn Verbindungselemente für die Autoschlauch- Schnellkupplung "ShortClip", die auch höchsten Ansprüchen standhält http://www.henn.at/

28.1.2003 10:40