Wohnhaus in Baden nach Gas-Austritt evakuiert
- Keine Verletzten; Ursache wird untersucht
Gasalarm hat Sonntag Abend in Baden die Evakuierung eines Wohnhauses nach sich gezogen. Ein Bewohner hatte im Stiegenhaus eine Atemnot und Schmerzen an den Schleimhäuten verursachende gasförmige, geruchlose und ätzende Substanz wahrgenommen und die Stadtpolizei verständigt.
Mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Einsatzkräfte der Feuerwehr durchsuchten das Gebäude auf die Ursache. Gleichzeitig wurde laut Stadtpolizei der Notarztwagen des Roten Kreuzes angefordert, um eventuell Verletzte sofort versorgen zu können.
Nachdem die Symptome auch in einer Wohnung festgestellt worden waren, wurde das Haus über Weisung der Bezirkshauptmannschaft Baden geräumt. Eine Frau, die über Atemnot klagte, wurde mit dem Notarztwagen in das Thermenklinikum Baden gebracht, wo sie jedoch nach einer Untersuchung mit negativem Befund wieder entlassen werden konnte.
Von der Feuerwehr wurden alle Wohn- und Nebenräume belüftet. Danach war von der Substanz nichts mehr zu bemerken, die neun Bewohner durften zurückkehren.
Bei den Erhebungen fiel im Stiegenhaus ein gelblicher Farbfleck auf, der möglicherweise die Ursache der Kontaminierung war. Es wurde eine Probe entnommen und zur kriminaltechnischen Untersuchung eingesendet. Nach Abschluss der Erhebungen wird ein Bericht an die Bezirkshauptmannschaft erstattet.
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