Donnerstag, 23. Jänner 2003

Nokia steigerte 2002 trotz Umsatzminus Gewinne

  • Marktanteil weltweit auf 39 Prozent gestiegen
  • Ausblick fällt allerdings schwach aus

Der finnische Handy-Konzern Nokia hat seinen Gewinn 2002 um 3 Prozent auf 5,4 Mrd. Euro gesteigert. Wie der größte Mobiltelefonhersteller der Welt mitteilte, sanken die Umsätze um 4 Prozent auf 30 Mrd. Euro.

Der weltweite Marktanteil beim Handy-Verkauf stieg nach Angaben von Nokia-Chef Jorma Ollila auf 39 Prozent. Für 2003 rechnet der Konzern mit einer Zunahme des Gesamtverkaufs von Mobiltelefonen um 10 Prozent. 2002 hatte das Unternehmen 117 Millionen Einheiten verkauft.

2003: Schwaches Geschäft erwartet
Im Schlussquartal 2002 hat Nokia einen etwas höheren Gewinn erwirtschaftet als von Analysten prognostiziert. Angesichts des schwierigen Marktumfeldes erwartet das Unternehmen allerdings ein schwaches Geschäft im ersten Quartal. Vor Abschreibungen und Sonderposten (Pro-Forma) habe der Gewinn im vierten Quartal 2002 0,26 (Vorjahr 0,24) Euro je Aktie betragen, teilte Nokia am Donnerstag mit.

Gewinn: 0,24 Euro je Aktie
Den Umsatz bezifferte Nokia auf 8,843 (8,788) Mrd. Euro. Analysten hatten einen Gewinn von 0,24 Euro je Aktie und einen Umsatz von 8,883 Mrd. Euro erwartet. Nokia selbst hatte bisher mit einem geringeren Gewinn von 0,23 bis 0,25 Euro je Aktie gerechnet. Für das laufende erste Quartal erwartet Nokia einen Pro-Forma-Gewinn von 0,15 bis 0,19 Euro je Anteilsschein nach 0,19 Euro im Vorjahreszeitraum. Das Wachstum bei den Handy-Verkaufszahlen dürfte den Angaben zufolge von null bis neun Prozent liegen.

Weitere Informationen:

  • Nokia-Website

    23.1.2003 12:26