Hi-Tech 2003: Microsoft bringt das Kino für unterwegs
- Portable Media Player: Mit 20 GB-Festplatte ausgestattet
- PMP für 175 Stunden Video, 8.000 Songs oder 30.000 Bilder
Das lag irgendwie in der Luft: Nach kleinen MP3-Playern mit Festplatte kommt nun der digitale Videoplayer. Bei der größten Unterhaltungselektronikmesse der Welt, der Consumer Electronic Show (CES) in Las Vegas, ließ Microsoft-Gründer Bill Gates die Katze aus dem Sack: Der Portable Media Player (PMP) ist da! Bis zu 175 Stunden Video, 8.000 Songs oder 30.000 Digital-Bilder haben dank Windows-Media-Komprimierung in einem "Westentaschen-Entertainer“ mit 20-GB-Festplatte Platz.
Die nötige PMP-Software, Media2Go, kommt von Microsoft, die wichtigste Hardware-Komponente, ein Xscale-Prozessor (wie er auch in Handhelds verwendet wird), stammt vom Microsoft-Partner Intel.
Markteinführung noch 2003
Noch 2003 wollen die Elektronik-Hersteller Samsung, ViewSonic, Sanyo und iRiver erste Portable Media Player auf den Markt bringen. Nach bisherigen Schätzungen wird Kino in Hosentaschengröße zwischen US-$ 199,- und US-$ 399,- (200,- bis 400,-) kosten (je nach Display & Festplatte). Die Win-Videos lassen sich über jeden Windows-XP-PC auf den Player überspielen. Dank TV-Ausgang kann man die abgespeicherten Videos auch via Fernseher genießen.
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