Generali streicht bis 2005 weltweit 2.800 Arbeitsplätze
- 600 davon in Italien, 400 in Österreich
- Nettogewinn soll bis Ende 2005 auf 1,508 Mrd. Euro klettern...

Der italienische Generali-Konzern plant einen massiven Stellenabbau. Der Geschäftsführer der italienischen Versicherungsgesellschaft Generali, Giovanni Perissinotto, hat am Dienstag in Mailand neben mehreren Jubelmeldungen über schöne Gewinne und große Pläne auch die Personalkürzung der Öffentlichkeit präsentiert. Die Mitarbeiter bezeichnet die Generali-Führung als "Einheiten".
Ein dreijähriger Entwicklungsplan der Gruppe sieht bis 2005 eine Personalkürzung von 2.800 "Einheiten" - sprich: Menschen - vor. Ziel sei, bis Ende 2005 die Kosten der Gesellschaft um 617 Mio. Euro abzubauen. 600 Jobs sollen in Italien, 2.200 im Ausland "reduziert" werden.
400 in Österreich
In Österreich sollen rund 400 Mitarbeiter abgebaut werden. Generali Vienna will bis 2004 einen Personalüberhang von sieben Prozent abbauen, um Kosten zu senken. Nach dem im Vorjahr bei den Sachkosten ausgeschöpften Einsparungspotenzial von 40 Mio. Euro seien auch Einsparungen bei den Personalausgaben erforderlich. Derzeit sind rund 5.500 Mitarbeiter beschäftigt.
Streichung im Westen, mehr Präsenz in Ost und Asien
Der italienische Versicherungskonzern will seine Präsenz in Osteuropa, China und im Rest Asiens stärken, hieß es heute in Triest weiter. Bis 2005 plant die Versicherung den Nettogewinn auf 1,508 Mrd. Euro zu steigern. 2001 hatte der Nettogewinn noch 1,1 Mrd. Euro betragen. Für 2002 rechnet der Generali-Konzern mit konsolidierten Nettoverlusten, was der Abwertung strategischer Beteiligung und dem negativen Trend auf den Finanzmärkten zuzuschreiben sei.
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