Hallencup-Bilanz 2003: 322 Tore und 44.500 Zuschauer
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In Klagenfurt klang am Wochenende der fünfte Hallencup der Bundesliga, der heuer erstmals den Namen "T-Mobile" trug, mit dem dritten Turnier und dem Erfolg von SEZ Bad Bleiberg aus. Die Bilanz fiel, zumindest was die nackten Zahlen betrifft, mit fast 44.500 Zuschauer und 322 Toren (Vorjahr: 301/40.000) hoch positiv aus. "Während aller drei Turniere ist großteils guter Fußball geboten worden", resümierte am Montag Projektleiter Heinz Palme zufrieden.
Dass nicht alles Gold war, was glänzte, ist ihm aber bewusst. Er meinte damit vor allem die Kulisse in Kärnten. Erst am Finaltag mit knapp 2.300 Besuchern habe er dort Ansätze von Event-Gefühlen gespürt. "Das Produkt ist einzigartig, daher müssen wir es pflegen", sagt Palme, der für Verbesserungen alle Möglichkeiten in Erwägung zieht. In Graz, Linz und Salzburg gibt es neue Hallen-Situationen. "Linz und Salzburg zeigen seit einiger Zeit Interesse, sie wollen mit allen Mitteln ein Turnier ausrichten", verriet der Hallencup-Projektleiter.
Er verwahrte sich aber dagegen, Klagenfurt von vornherein aus dem Programm zu streichen. "Nur haben wir jetzt nicht die Qual, sondern die Chance der Wahl", so Palme, der davon ausgeht, dass drei Turniere die optimale Zahl und die erste Jänner-Hälfte der geeignetste Termin ist, um im "Winter mit dem Sport am Ball und im Gespräch" zu bleiben. "Es wird einen Monat über Fußball gesprochen und berichtet." Sollte es nicht zu gravierenden Änderungen der Bundesliga-Terminstruktur (längere Sommerpause wie von Austria-Sportdirektor Peter Svetits) kommen, dann dürfte am Hallencup 2004 nur "Kosmetik" betrieben werden.
Besondere Freude hatten die Besucher nicht nur mit dem ISS-Legenden-Turnier (u.a. mit Prohaska, Krankl, Konsel etc.), sondern auch wieder mit der Auswahl "Red Zac Erste Liga". "Sowohl das Red Zac-Team als auch die anderen Klubs der Ersten Liga haben erneut ihr großes Potenzial gezeigt", sagte Bundesliga-Vorstand Thomas Kornhoff. Im Vorjahr unter dem Namen "Billa" drei Mal auf dem Podest (Wien Sieger, Graz Zweiter, Klagenfurt Dritter), scheiterten die "jungen Wilden" heuer jeweils im Halbfinale und belegten diesmal "nur" die Ränge vier, vier und drei.
Bilanz des fünften T-Mobile-Hallencups
Tore: 322 (Vorjahr 301)
Zuschauer: 44.200 (40.000)
Sieger: Wien (106 Tore/31.000 Zuschauer) Austria Wien
Sieger: Graz (112/8.000) Sturm Graz
Sieger: Klagenfurt (104/5.200): SEZ Bad Bleiberg
