Herminator gewinnt Super-G in Kitz & holt WM-Ticket!!!
- 5fach-Sieg für Österreich: Gruber 2., Eberharter 3.
- Gratulieren Sie dem Herminator zu seinem Sensationserfolg!
·Die Nummer 1
Maier bekannter als Klestil & Schüssel!
·Mit Tränen
Was Maier zu seinem Sieg sagt!
·Grüße senden!
Ganz Österreich gratuliert Maier!
·DIE BILDER
So fuhr Maier zum Super G-Sieg!
·Das Ergebnis
Herren-Super-G
in Kitzbühel
·Jubel & Freude
Das sagt Österreich zum Maier-Sieg!
·Der Steckbrief
Das ist Triumphator Hermann Maier
Hermann Maier ist zurück! 17 Monate nach seinem schweren Motorrad-Unfall, aber nur 13 Tage nach seiner überraschenden Rückkehr in den Skisport hat der 30-jährige Ski-Superstar am Montag den schwierigen Super G in Kitzbühel gewonnen. Maier führte vor Christoph Gruber, Stephan Eberharter, Andreas Schifferer und Hans Knauß einen Fünffach-Erfolg für Österreich an und zeigte im Ziel Tränen der Freude. Damit ist endgültig klar, dass Maier (was er zum Sieg sagt, siehe Kasten rechts) auch bei der WM in St. Moritz startet.
Wie gut, dass der am Freitag abgesagte Super G am Montag trotz heftigen Schneefalls doch noch durchgezogen wurde. Nur sechs Tage vor dem WM-Super G am kommenden Sonntag stellte Maier damit einmal mehr die Skiwelt auf den Kopf und schrieb ein weiteres Kapitel auf dem Weg zu seiner sportlichen Unsterblichkeit.
22 Monate nach seinem letzten Sieg im März 2001 beim Weltcup-Finale in Aare raste der Salzburger mit Startnummer 22 trotz dichten Schneefalls und schlechter Sicht in seinem erst fünften Rennen seit dem Comeback so grandios über die Streif, dass selbst ein schwerer Fehler im Zielhang seinen 42. Weltcup-Sieg (17. im Super G) nicht mehr verhindern konnte. Damit fehlen Maier nur noch vier Siege um Marc Girardelli (46 Siege) auf Platz drei der ewigen Rangliste einzuholen.
Knapper Vorsprung
Der Reihe nach biss sich die Konkurrenz an der Zeit des "Herminators" die Zähne aus. Als letzter Stephan Eberharter, der ganz oben noch schneller war als Maier. Der war aber im Mittelteil so schnell, dass auch sein Fehler im Schlussteil keine Rolle mehr spielte. Am Ende lag Maier 0,11 Sekunden vor Gruber und 0,15 vor Eberharter, dem aber Platz drei auch noch genügte, um sich vor Bode Miller wieder die Weltcup-Führung zu sichern.
"Platz 2 wäre schon toll gewesen"
"Steff war oben so schnell, mir hätte auch Platz zwei getaugt. Aber das jetzt ist ein Wahnsinn", schüttelte Maier den Kopf und konnte Tränen kaum noch zurück halten. "Natürlich bin ich gerührt. Das ist jetzt einer der schönsten Momente, wenn nicht der schönste überhaupt. Ein unglaubliches Gefühl."
Maier gab zu, sich selbst überrascht zu haben: "Ich hätte nie gedacht, dass es so schnell geht. Gehofft habe ich es schon. Denn in der Abfahrt war ich trotz vieler Fehler ganz gut."
Austro-Triumph
Maiers Comeback-Sieg überstrahlte im letzten Speed-Rennen vor der WM einen gewaltigen und schon länger nicht mehr da gewesenen ÖSV-Mannschaftserfolg. Fünf ÖSV-Läufer lagen voran, acht in den ersten zehn, nur der Schweizer Didier Cuche (6.) und der Norweger Aamodt (9.) "störten" die Ösi-Festspiele in Kitzbühel. Den Trainern wird es nun freilich noch schwerer fallen, für die WM aufzustellen.
WM-Poker
Mit Maier und Eberharter sind die beiden Super-G-Saisonsieger als fix anzusehen, dahinter balgen sich mit Gruber, Josef Strobl, Hannes Reichelt und Hannes Trinkl aber gleich vier weitere Fahrer mit Podestplätzen in dieser Disziplin. Während zudem selbst Andreas Schifferer noch hofft, hat sich Hans Knauß trotz Platz fünf in Kitz damit abgefunden, im WM-Super-G nicht dabei zu sein. "Ich werde im Februar viel Zeit zum Fernsehen haben und mich wohl auf den Riesentorlauf konzentrieren", witzelte der Adelboden-RTL-Sieger.
Sportlich fair akzeptierte Eberharter sein neuerliches Hundertstel-Pech in Kitzbühel. "Eigentlich muss ich sehr zufrieden sein. Ich hab's unten ein bissl verhaut und bin zwei Mal in den Tiefschnee gekommen. Ich hatte hier wirklich Pech mit den Hundertstel, aber vielleicht können wir das ja kommende Woche umdrehen", blickte der Tiroler bereits Richtung WM. Zu Maier sagte er: "Respekt. Ich habe zwar mitgekriegt, dass er in Führung gegangen ist, habe mich dann aber auf mich konzentriert."
