Podoprigora wieder mit Europarekord Zweiter in Berlin
- Jukic feierte ihren dritten Weltcup-Sieg mit VÖS-Rekord
- PLUS: Die Details zur Kurzbahn-EM
·Großartig!
200 m: Podo siegt mit Europarekord
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2. WM-Limit-Chance für Jukic & Co
·Wahnsinn!
Jukic siegt auch über 200 m Brust
·Tolle Mirna
1. Schwimm-WC-Sieg für Österreich!
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Österreich weiter im Aufwärtstrend
·Super!
Silber für Jukic und Podo bei EM
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EM 2004 findet in Wien statt
Vize-Europameister Maxim Podoprigora hat wieder neue Maßstäbe über 200 m Brust gesetzt. Der Wiener drückte am Samstag als Zweiter beim Weltcup-Finale der Schwimmer in der BerlinArena seinen erst am Dienstag beim Weltcup-Sieg in Stockholm markierten Kurzbahn-Europarekord um 0,51 Sekunden auf 2:06,95 Minuten. Ihren dritten Weltcup-Sieg feierte Mirna Jukic, über 100 m Brust schwamm sie in 1:06,69 Minuten ebenfalls VÖS-Bestleistung. Einen Weltrekord gab es durch Thomas Rupprath über 100 m Lagen in 52,58 Sekunden.
Dieser Samstag ist der bisher schnellste Tag in der österreichischen Schwimm-Geschichte gewesen. Auch wenn es für Podoprigora nicht für den Sieg reichte, hat seine neue Bestmarke Extra-Qualität. Als erster Europäer legte er diese Distanz unter 2:07 Minuten zurück und schob sich im ewigen weltweiten Ranking auf Rang vier vor. Zwischen sich und Stephan Perrot als nächstplatziertem Europäer legte der ASV-Wien-Athlet 0,61 Sekunden. Nur Ed Moses (USA), Berlin-Sieger Kosuke Kitajima (JPN) und Jim Piper (AUS) waren bisher schneller.
Kitajima gewann mit der Saisonbestleistung von 2:06,32, der Asiate disanzierte "Podo" um 0,63 Sekunden. Der Langdistanz-Weltrekordler war vom Österreicher nicht zu halten, obwohl dieser das Rennen bis zur Halbzeit um 1,02 Sekunden schneller anging als beim "Bummel-Anfang" in Stockholm. Auf dem letzten 50er legte Podoprigora dennoch wieder unwahrscheinlich zu. "Ich bin überglücklich, habe nach dem Anschlag gar nicht erst auf die Zeit geschaut. Ich habe nicht gedacht, so schnell zu sein", meinte er.
Podoprigora strotzte vor Kraft und sprach nachher vom lockersten Rennen, das er bei den Weltcups bisher geschwommen war. Dabei laborierte der Langbahn-Vize-Weltmeister seit Freitag an starken Halsschmerzen, am Wettkampftag kam auch noch Husten dazu. "Das hat mich aber im Vorlauf mehr behindert. Schade, dass die internationale Saison jetzt schon aus ist. Jetzt noch fünf, sechs Rennen, und ich hätte den Weltrekord", meinte der Student auch etwas im Scherz, denn Moses' Top-Marke scheint mit 2:03,17 noch unerreichbar.
Jukic zieht positive Trainings-Bilanz
Jukic kann nach ihrem Erfolg am Samstag noch vor dem leistungsdiagnostischen Check in der nächsten Woche ein positives Resümee des Höhen-Trainingslagers um den Jahreswechsel auf dem Goldeck ziehen. Denn in der deutschen Haupstadt war die Gymnasiastin 0,42 Sekunden schneller als bei ihrem EM-Silberlauf Mitte Dezember in Riesa, ihre Top-Leistung von acht Tagen zuvor in Paris verbesserte sie um weitere 0,36 . Und das, obwohl sie wie in Frankreich wieder ohne ernste Konkurrenz war.
Schon am Vormittag hatte Jukic für den dritten österreichischen Rekord des Tages gesorgt, die 200 m Lagen hatte sie in 2:15,13 Min. und damit um 0,71 Sek. schneller als bei der EM 2001 in Antwerpen zurückgelegt. Auf die Teilnahme am Endlauf verzichtete die gebürtige Kroatin, um Kräfte für die Brust-Strecken zu sparen.
Rupprath schwimmt Weltrekord
Rupprath war bei seinem Weltrekord um 0,05 Sekunden schneller als der Slowene Peter Mankoc bei der EM in Antwerpen. Der Deutsche geht als Weltcup-Führender in den Weltcup-Schlusstag, Gefahr droht ihm noch von Pieter van den Hoogenband. Der Niederländer wurde am Samstag über 100 m Kraul in 47,37 Sekunden Zweiter, der Sieg ging an Kurzbahn-Weltmeister Jose Meolans aus Argentinien in 47,32. Australiens Superstar Ian Thorpe wurde in 47,82 nur Vierter.
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