Sieben Skiläufer von Lawine in Kanada getötet
- Gruppe war mit Hubschrauber in Rocky Mountains geflogen
In den kanadischen Rocky Mountains sind sieben Skiläufer von einer Lawine verschüttet und getötet worden. Bei den Opfern handelte es sich nach Behördenangaben um vier Kanadier und drei Amerikaner, die in einer Gruppe unterwegs waren.
Die Wintersportler hatten sich von einem Hubschrauber in entlegenes Gebiet bringen lassen. Das Unglück ereignete sich in de Nähe des Durrand-Gletschers, knapp 40 Kilometer nordöstlich von Revelstoke in den Selkirk-Bergen.
Polizeisprecher Randy Brown erklärte, insgesamt hätten zehn oder elf Personen zu der Gruppe gehört. Die Verletzten seien in Krankenhäuser gebracht worden, einer habe bereits entlassen werden können. Einige hätten sich selbst aus den Schneemassen befreit.
Brown beschrieb die Gruppe als gut organisiert. Die Skiläufer hätten Bergführer bei sich gehabt und seien mit Rettungsgeräten ausgerüstet gewesen. Der kanadische Ministerpräsident Jean Chretien äußerte sich in einer Stellungnahme betroffen über das Unglück.
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