Für Fischler ist die "Zeit zum Handeln" da
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Grundsätzlich ist EU-Kommissar Franz Fischler zwar der Meinung, dass es nicht angebracht ist, sich von außen in die Regierungsverhandlungen einzumischen. Dennoch sei nun "die Zeit zum Handeln" gekommen, denn das "erwartet die Bevölkerung", sagte Fischler am Freitag am Rande einer Pressekonferenz in Wien. Es sei aber Sache der Verhandler, wie sie die Verhandlungen gestalten, betonte er.
Der Agrarkommissar wird im Zuge seines Wien-Aufenthaltes auch Bundeskanzler Wolfgang Schüssel treffen.
Der Zeithorizont für ein Ergebnis bei den Regierungsverhandlungen ist für Fischler "ziemlich klar". Nächste Woche sollen "echte Regierungsverhandlungen" beginnen. Dabei könne man erwarten, dass sich diese eigentlichen Verhandlungen auf Grund der ohnehin schon "vertieften Sondierungsgespräche" verkürzen werden, so Fischler.
Zu einer bevorzugten Koalitionsform bzw. seine Meinung zu einer Minderheitsregierung der ÖVP sagte der Agrarkommissar, dass es "schlechter ist, zuviel Wasser in den Wein zu gießen". Man sollte lieber "projektbezogene Kooperationen" überlegen, bevor es zu einer vollständig verwässerten Situation komme. Denn bevor in Österreich nichts mehr weiter gehe, sei eine VP-Minderheitsregierung beziehungsweise eine projektbezogene Mehrheit die bessere Lösung.
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