Oststeirer attackiert Tochter & begeht Selbstmord
- 45-jährige Frau schwer verletzt
Zu einer Bluttat kam es Samstag früh im oststeirischen Ottendorf an der Rittschein (Bezirk Fürstenfeld): Ein 75 Jahre alter Pensionist attackierte seine 45 Jahre alte behinderte Tochter mit einem Hammer und verletzte sie schwer. Danach beging der Mann Selbstmord. Die Tochter wurde schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert, wie die Sicherheitsdirektion Steiermark mitteilte.
Die Tragödie trug sich gegen 6.00 Uhr zu. Nachdem der Mann seine Tochter in der gemeinsamen Wohnung in dem oststeirischen Ort schwer verletzt hatte, ließ er von ihr ab und erhängte sich. Das Verbrechen wurde von einem Verwandten knapp eine Stunde später entdeckt, der Nachschau gehalten hatte. Dieser alarmierte die Gendarmerie und die Rettung.
Das Motiv für die Tat ist vorerst noch unklar, es wird jedoch davon ausgegangen, dass der Pensionist seine Tochter "erlösen" wollte. Die schweren Verletzungen der Frau wurden von einem Notarzt erstversorgt, dann wurde sie ins das Grazer Landeskrankenhaus eingeliefert, wie der zuständige Gendarmerieposten Ilz mitteilte.
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