Solidarität für Dichand auf der Leserbriefseite
- Dichand besser als "fremder Besserwisser"
- PLUS: Alles zum "Krone-Krieg"!
·WAZ-Chef
"Krone soll öster- reichisch bleiben"
·Dichand jr.
'Krone-Job gegen jeden Widerstand...'
·WAZ verärgert
Dichand verletzt seine Pflichten!
·Der Kronekrieg
Es kracht schon länger im Gebälk
·Zilk und Häupl
"'Krone' sollte heimisch bleiben"
·Streit um Krone
Für Dichand geht es um zehn Mio. Euro
·Laut Dragon
Konflikt schadet der "Kronen-Zeitung"
Der Zwist der Hälfteeigentümer der "Kronen Zeitung", Hans Dichand und WAZ, war Mitte Jänner weiter Thema in der Zeitung. Gegen "inkompetente Mitinhaber" aus Deutschland wurde allerdings nicht im redaktionellen Teil gewettert, sondern auf der Leserbriefseite. Dort widmeten sich fünf von insgesamt sieben Beiträgen dem Konflikt.
Allesamt versichern sie "Krone"-Chef Hans Dichand Solidarität und "volle moralische Unterstützung" gegen "die Deutschen".
"Wir, die "Krone"-Leser, sehen nämlich nicht ein, weshalb Ihr Sohn als Nachfolger für die Aufgabe als Chefredakteur nicht geeignet sein soll, nur weil sich das ein paar inkompetente Mitinhaber einbilden bzw. weil diese vielleicht einen ihrer Günstlinge einschleusen möchten", hieß es etwa. "Da scheint uns ein Dichand weitaus geeigneter, die bisherige Blatt-Linie fortzuführen als irgendein fremder Besserwisser."
An Ressentiments gegen die deutschen Hälfteeigentümer sparte "Das freie Wort" nicht: "Wie überall, glauben die Deutschen wieder einmal, sie können machen, was sie wollen. Am besten wäre, wenn möglich, die Deutschen auszuzahlen! Die 'Krone" braucht sicherlich solche Partner nicht!", heißt es. Und: "Diese Leute reden irgendetwas daher und denken nur an ihren Profit, die "Kronen Zeitung" soll in österreichischen Händen bleiben", so ein anderer Beitrag.
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