FPÖ dementiert Einladung von "Vlaams Blok"-Chef
- Dewinter beharrt: "Komme nach Koalitionsverhandlungen"
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Seine Sprüche zum Durcklicken ...
Der Chef des ultrarechten belgischen Vlaams Blok, Filip Dewinter, glaubt eine Einladung für das Aschermittwochtreffen der FPÖ in Kärnten vernommen zu haben. Die FPÖ sagt dagegen : Nein, alles nicht wahr - und droht Dewinter sogar mit Klagen. Nun sei - so Dewinter - sein Kommen auf eine Zeit nach den laufenden Koalitionsgesprächen verschoben. Ob er nun bei seinem Besuch mit einer Klage rechnen kann, wird sich weisen...
"Ich bin von Haider eingeladen worden", bekräftigte Dewinter in einem Bericht in der Montagausgabe der "Kleinen Zeitung". Eingefädelt habe den Besuch die FPÖ-nahe Zeitung "Zur Zeit", die von Andreas Mölzer herausgegeben wird, die Einladung sei "vor ein, zwei Wochen" bei ihm eingelangt. Mölzer dementiert umgehen: "Eine derartige Einladung ist über die 'Zur Zeit' nicht ergangen". Filip Dewinter werde die fraglich Einladung dennoch annehmen und nach Kärnten kommen, allerdings erst nach den laufenen VP-FP-Koalitionsgesprächen, sagte der "Flaams Blok"-Chef.
Die Einladung der FPÖ an ihn, nach Österreich zu kommen, sei "bis zum Abschluss der Koalitionsverhandlungen verschoben", sagte der Chef des belgischen Vlaams Blok, Filip Dewinter, am Montag Nachmittag auf Anfrage der APA.
Scharfe Kritik aus der SPÖ
Scharfe Ablehnung des freiheitlichen Aschermittwochtreffens in Kärnten kam am Montag von der SPÖ. Parteivorsitzender Peter Ambrozy meinte: "Als ob Haider international nicht schon genug Schaden für unser Land angerichtet hätte, will er jetzt Kärnten zu einem Tummelplatz für Rechte machen." Landesgeschäftsführer Herbert Würschl erklärte, das Land könne "gut und gerne auf das ganze Aschermittwoch-Treffen verzichten".
FPÖ will Dewinter klagen
Mit Klagen will die FPÖ Kärnten nun auf die angebliche Einladung an den Chef des ultrarechten belgischen Vlaams Blok, Filip Dewinter, nach Kärnten reagieren.
Während der belgische Politiker darauf beharrt, eingeladen zu sein, erklärte der Kärntner FPÖ-Obmann Martin Strutz am Montag in einer Aussendung: "Die FPÖ Kärnten wird jede Behauptung, in der festgestellt wird, dass Landeshauptmann Jörg Haider oder die FPÖ Kärnten den Chef des belgischen Vlaams Bliks zu einem Treffen eingeladen hat, kategorisch einklagen." Die Behauptung sei unrichtig und werde auch durch Wiederholungen nicht wahr, so Strutz.
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