Donau: Gesunkener Lastkahn sorgt für Probleme
- Zwei Frachter beschädigt; Bergung frühestens ab Mittwoch
Der am Montag bei einer Überstellungsfahrt in der Donau nahe Linz gesunkene Lastkahn sorgte in der Nacht auf Dienstag für Probleme. Er beschädigte zwei Frachter. Die Bergung des gesunkenen Schiffes war frühestens ab Mittwoch möglich.
Der unbeladene rund 80 Meter lange und elf Meter breite Lastkahn, Fachbezeichnung: "Leichter", war aus unbeklärter Ursache im Bereich des Linzer Stadthafens gesunken und wurde danach in elf bis zwölf Meter Tiefe geortet. Damit stellte er kein Hindernis für die Schifffahrt dar. Die Donau wurde deshalb nach diesem Zwischenfall nicht für den Verkehr gesperrt.
Doch in der Nacht stieg der Kahn vom Grund der Donau wieder bis auf etwa einen Meter unter die Wasseroberfläche auf. Zwei Frachtschiffe aus den Niederlanden konnten das Hindernis deshalb nicht erkennen. Sie stießen dagegen und wurden erheblich beschädigt. Sie konnten ihre Fahrt aber fortsetzen. Wegen der drohenden Gefahr wurde die Donau die Nacht über gesperrt. Am Dienstag wurde der Kahn neuerlich geortet. Er lag wieder auf dem Grund des Stromes und der internationale Wasserweg wurde wieder für den Verkehr freigegeben. Danach wurde die Bergung des Leichters vorbereitet.
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