Swisscom überlegt Einstieg bei der Telekom Austria
- FORMAT: Intensive Gepräche zwischen TA-Vorstand & Swisscom
- Beteiligung kostet den Schweizern 1,2 bis 1,4 Milliarden Euro
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Wird nicht gezahlt, darf TA kappen
Die Führungsriege der Telekom Austria hatte am Dienstag dieser Woche Grund zum Feiern. Die hauseigene Aktie erklomm, beflügelt durch neue Übernahmephantasien, Rekordstände. Nun wird ein Zusammenschluß mit der Swisscom verhandelt.
Mit einem Glas Sekt stießen die oftmals geprügelten Manager auf den historischen Höchststand der TA-Aktie an: Erstmals hatte das Papier die Zehn-Euro-Hürde genommen. Auch andere europäische Branchentitel verzeichneten Zuwächse.
Die intensiven Gespräche zwischen Vorstandschef Heinz Sundt und der Swisscom über einen Einstieg bei der TA waren ausschlaggebend für die Übernahmephantasien bei den Anlegern. Diese lösten schließlich das Börsenfeuerwerk aus. Verhandelt wird um 25 Prozent plus eine Aktie für die Swisscom. Dafür würde die Swisscom der Telekom Austria geschätzte 1,2 bis 1,4 Milliarden Euro hinblättern müssen. Ein Betrag, der kein Hindernis darstellen sollte.
Ein Zusammenschluß mit den Schweizern hätte auch in anderer Hinsicht Charme: An der Mobilfunkgesellschaft der Swisscom ist Vodafone mit 25 Prozent beteiligt. Und Vodafone schloß erst letzte Woche eine enge Kooperation mit der TA-Handytochter Mobilkom ab.
