Dienstag, 14. Jänner 2003

Safari: Apple stellt erstmals eigenen Browser vor

  • Erstes PowerBook mit 17-Zoll-Bildschirm
  • Zartes Liebesspiel mit Linux-Browser Konqueror!

Fünf Jahre nach der Integration eines Browsers in das Betriebssystem Windows hat jetzt auch Apple sein eigenes Internet-Programm vorgestellt: Der für Mac OS X entwickelte Browser Safari soll bei der Darstellung von Web-Seiten bis zu 40 Prozent schneller sein als der Internet Explorer von Microsoft.

Das Unternehmen stellte seinen neuesten Wurf auf seiner Hausmesse "MacWorld" in San Francisco vor.

Open Source
Mit Safari vertieft Apple auch seine Beziehungen zur Open-Source-Szene: Der "Rendering Engine" des Browsers - also der Technik zur grafischen Darstellung der Web-Seiten - liegt der Web-Browser Konqueror des KDE-Projekts für Linux zu Grunde - der "Gottseibeiuns" von Bill Gates' Mannen bei Microsoft.

Die "Rendering Engine" wurde von Apple weiterentwickelt und - ganz im Geist der Bewegung für freie Software - mit allen Verbesserungen den Open-Source-Entwicklern überlassen. Safari beherrscht die Internet-Standards und -Techniken HTML, XHTML, CSS und JavaScript und kann auch Plug-Ins für die Apple-Technik Quicktime, Real-Audio oder Flash einbinden.

Auch bei Hardware Neuheiten
Zu den Hardware-Neuheiten der MacWorld gehören neue PowerBooks im Aluminium-Gehäuse. Das Highend-Gerät hat erstmals einen 17-Zoll-Bildschirm und verfügt über einen G4-Prozessor mit einer Taktrate von einem Gigahertz. Der Preis wird mit 4.059 Euro angegeben.

14.1.2003 09:53