AUA-Chef Sörensen in NEWS: "Streik wäre ein Schuss ins eigene Knie."
- Warnung an Piloten: "Jeder Streiktag kostet 1 Million Euro."
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Betriebsrat: "Wol-len keinen Streik"
In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin NEWS in seiner Ausgabe vom 16.1.2003 nimmt AUA-Chef Vagn Sörensen erstmals ausführlich zum drohenden AUA-Streik Stellung: "Ein Streik wäre ein Schuss ins eigene Knie. Für einen Streik würde es von niemandem Verständnis geben - weder von den Kunden noch von der restlichen Belegschaft noch von unseren Eigentümern.
Laut Sörensen würde jeder Streiktag dem Unternehmen "rund eine Million Euro kosten". Die geplante Einführung eines niedrigeren Gehaltsniveaus für neueintretende AUA-Piloten verteidigt Sörensen gegenüber NEWS mit den aktuell zu hohen Gehältern: "AUA-Piloten verdienen derzeit zu viel. Mit dem derzeitigen Gehaltsniveau können wir langfristig nicht konkurrenzfährig sein.
Das Argument des Betriebsrates, der Konzern habe im Vorjahr ohnehin 40 Millionen Euro Gewinn erzielt, kontert Sörensen: "Die 40 Millionen Euro wurden im operativen Geschäft erzielt. Unsere finanzielle Situation mit einer Eigenkapitalquote von 13 Prozent läßt nach wie vor viel zu wünschen übrig. Nur weil wir einen guten ersten Schritt geschafft haben, können wir uns nicht zurücklehnen und auf die nächste Krise warten. Die Konkurrenz schläft nicht, und es droht ein Irak-Krieg. Daher müssen wir den Sanierungsprozess weitertreiben.
Das ganze Interview und alle Details lesen Sie jetzt in der neuesten Ausgabe von NEWS!
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