"profil": Steyr Mannlicher plant US-Waffenproduktion
- Zusätzlicher Umsatz durch Verkauf von Designerjacken

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, will Wolfgang Fürlinger, Eigentümer der traditionsreichen oberösterreichischen Waffenschmiede Steyr Mannlicher, mit einer eigenen Waffenproduktion in den USA starten. Im Vorfeld wird ab Anfang Februar über eine Mehrheitsbeteiligung an einem Waffenunternehmen im US-Bundesstaat Alabama verhandelt. Den Namen des Unternehmens will Fürlinger vorerst nicht bekannt geben. Die Investitionssumme soll rund 2 Mio. Dollar betragen.
Die Marke Steyr Mannlicher ist bereits in den USA vertreten. Derzeit erfolgt der Vertrieb von Jagd- und Sportwaffen über Dynamit Nobel RWS Inc. im Bundesstaat New Jersey, eine ehemalige Tochter der deutschen Dynamit Nobel AG. Der US-Umsatz mit Steyr-Mannlicher-Produkten betrug 2002 nach Unternehmensangaben rund 5 Mio. Dollar. Für 2003 ist eine Verdoppelung angepeilt.
Zusätzlichen Umsatz will Wolfgang Fürlinger ab März/April über den Verkauf von exklusiven Freizeitjacken unter der Marke "Mannlicher 1864" erzielen. Die Jacken sollen rund 500 Euro kosten und über exklusive Warenhäuser wie Harrod's in London.
Steyr Mannlicher erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gesamtumsatz von rund 20 Mio. Euro. Die ehemals zur Steyr-Daimler-Puch AG gehörende Waffenschmiede wurde 2001 von Wolfgang Fürlingers Cura Investholding GmbH übernommen.
Die komplette Story lesen Sie im aktuellen "profil".
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