Warnstreiks legten Lufthansa still
- Belegschaft fordert neun Prozent mehr Lohn
- Zahlreiche Flüge mussten gestrichen werden
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Betriebsrat: "Wol-len keinen Streik"
Auf den Airports von Hamburg, Frankfurt, München, Köln, Düsseldorf, Berlin und Stuttgart trat die Belegschaft der Lufthansa am Morgen des 16. Jänner in einen mehrstündigen Warnstreik, um höhere Gehälter durchzusetzen. Bis zu 5000 Passagiere waren vom Ausfall zahlreicher Flüge betroffen.
Die Lufthansa musste wegen den Warnstreiks auf deutschen Flughäfen zahlreiche Flüge streichen. In Frankfurt begannen die Streiks der Gewerkschaft zufolge mit der Frühschicht um 4.30 Uhr und endeten nach einer Kundgebung um 7.15 Uhr. Das Personal an den Check-In-Schaltern und Flugbegleiter hätten sich nur vereinzelt angeschlossen. Bis acht Uhr hätten alle Beschäftigten ihre Arbeit wieder aufgenommen, sagte der stellvertretende Landesbezirksleiter in Hessen, Gerold Schaub.
Bis 10.30 Uhr waren bereits 41 Flüge ausgefallen, es kam zu zahlreichen Verspätungen. Vom Mittag an lief der Flugverkehr aber wieder normal ab. Die Mehrzahl der betroffenen Passagiere wurde auf spätere Flüge umgebucht oder wich auf die Bahn aus.
Ganz von Verspätungen verschont blieb nur der Langstrecken-Flugverkehr.
Nach Gewerkschaftsangaben soll es nach den Aktionen vom 16. zunächst keine weiteren Warnstreiks geben. Beim nächsten Verhandlungstermin mit der Lufthansa erwartet die Gewerkschaft allerdings ein neues Angebot. Andernfalls müssten die Verhandlungen für gescheitert erklärt und gegebenenfalls über einen Streik abgestimmt werden.
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