Jukic feierte auch über 200 m Brust Weltcup-Sieg
- 16-Jährige verbesserte eigenen Rekord um fünf Hundertstel
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EM 2004 findet in Wien statt
Mirna Jukic schwimmt weiterhin auf der Erfolgswelle. Österreichs Sportlerin des Jahres 2002 triumphierte nach dem Sieg vom Freitag über 100 m Brust beim Kurzbahn-Weltcup in Paris am Samstag auch über ihre Paradestrecke 200 m Brust, wobei sie in 2:21,58 ihren eigenen, im vergangenen April in Moskau aufgestellten österreichischen Rekord um fünf Hundertstel verbesserte.
Die Europameisterin schwamm in diesem Rennen in einer eigenen Liga und lag am Ende fast siebeneinhalb Sekunden vor der zweitplatzierten Salma Zeinhom aus Ägypten.
Wenn auch das Meeting in der französischen Metropole nicht hochkarätig besetzt war, so untermauerte die 16-Jährige dennoch ihre Ausnahmestellung über die längeren Bruststrecken, auch angesichts der Tatsache, dass die Austro-Kroatin erst vor wenigen Tagen ein Höhentrainingslager in Kärnten beendet hatte.
"Jeder Athlet reagiert auf so eine Belastung anders. Ob das Training wirklich etwas gebracht hat, wird man nächstes Wochenende in Berlin sehen", hat Trainer-Vater Zeljko Jukic den Blick schon auf den nächsten Weltcup-Auftritt von Mirna gerichtet.
Der stolze Vater hatte auf jeden Fall mit den starken Darbietungen seiner Tochter gerechnet. "Wir haben sehr gut trainiert, hatten optimale Bedingungen, daher bin ich nicht verwundert. Sie ist sehr gut geschwommen, das ist das Wichtigste", freute sich der Coach.
Podoprigora zufrieden
Auch Maxim Podoprigora war mit seinen Leistungen in Paris zufrieden, wenn auch nach dem zweiten Platz über 200 m Brust am Freitag über 100 m Brust am Samstag nur der achte Platz herausschaute. "Eigentlich sehe ich es als Training unter Wettkampfbedingungen, umso mehr freue ich mich über den gelungenen Start in die neue Saison", meinte der Vize-Europameister, der am Mittwoch in Stockholm und am kommenden Wochenende in Berlin an den Start geht.
Eine Talentprobe legte einmal mehr der 16-jährige Sebastian Stoss ab, der über 200 m Rücken den achten Platz belegte. Petra Zahrl schwamm über 200 m Delfin an die fünfte Stelle, Judith Draxler landete über 50 m Delfin auf Rang sechs.
Höhepunkt aus internationaler Sicht war das Duell zwischen Ian Thorpe und dem Niederländer Pieter van den Hoogenband über 200 m Kraul, das der australische Superstar in 1:41,86 Minuten souverän für sich entschied.
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