Jukic feiert 1. österreichischen Kurzbahn-WC-Sieg
- Podoprigora über 200 m Brust Zweiter
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Österreich weiter im Aufwärtstrend
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Silber für Jukic und Podo bei EM
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EM 2004 findet in Wien statt
Die Wienerin Mirna Jukic hat als erste Österreicherin eine zum Kurzbahn-Weltcup zählende Konkurrenz gewonnen. Die 16-Jährige schwamm am Freitag in Paris über 100 m Brust einen überlegenen Sieg heraus, in 1:07,05 Min. verbesserte sie sogar ihren bei der EM in Riesa fixierten VÖS-Rekord um sechs Hundertstel. Bisher hatte es für Österreich nur insgesamt zwei Weltcup-Siege durch Patrick Schmollinger und Maxim Podoprigora gegeben. Jukic ist nun auch am Samstag über 200 m Brust Favoritin. Auch Maxim Podoprigora präsentierte sich stark, über 200 m Brust belegte er den zweiten Platz.
Die Doppel-Europameisterin über die lange Bruststrecke setzte damit gleich in ihrem ersten Bewerb im Neuen Jahr einen weiteren Meilenstein ihrer glanzvollen Karriere. Auch wenn ihre schärfsten Rivalinnen nicht am Start waren ist der Sieg bemerkenswert, da er nur vier Tage nach der Rückkehr vom Höhentrainingslager auf dem Goldeck errungen wurde. Der Aufenthalt in der dünnen Kärntner Luft hat sich also schon rentiert, obwohl der Gymnasiastin derzeit laut Leistungsdiagnostiker Hans Holdhaus die Spritzigkeit fehlen müsste.
Doch Jukic teilte sich ihren Lauf im vierten Finale des Tages optimal ein. Bei Halbzeit lag sie mit 32,01 Sek. noch zwei Zehntel hinter der Sprint-Spezialistin Zoe Baker, die Britin fiel auf der zweiten Hälfte auf Rang drei zurück. Zweite wurde mit 1,41 Sek. Rückstand die Französin Anne Sophie le Paranthoen. Selbst Trainer-Vater Zeljko Jukic war über die Zeit seiner Tochter überrascht: "Das war sehr gut, sie ist ein schönes Rennen geschwommen. Mirna hat sehr gut auf das Trainingslager reagiert. Über 200 m müsste sie noch stärker sein."
Den Kurzbahn-Weltcup am nächsten Dienstag und Mittwoch in Stockholm lässt Jukic vor allem aus schulischen Gründen aus. Am Wochenende darauf zum Weltcup-Abschluss in Berlin geht es für sie aber darum, auch gegen stärkere Konkurrenz zu bestehen. Den ersten Weltcup-Sieg für den Verband österreichischer Schwimm-Vereine (VÖS) hat Patrick Schmollinger im Februar 1995 in der finnischen Stadt Espoo ebenfalls über 100 m Brust gelandet, am vergangenen 1. Dezember triumphierte Maxim Podoprigora in Schanghai über 200 m Brust.
Podoprigora über 200 m Brust Zweiter
Max Podoprigora präsentierte sich unmittelbar nach einem harten Trainingslager stärker als erwartet. Der Vize-Europameister belegte über 200 m Brust den zweiten Rang, wobei er in 2:07,97 Minuten seinen ein Jahr alten VÖS-Rekord nur um 18 Hundertstel verfehlte. Seinen zweiten Weltcupsieg verpasste Podoprigora um 0,49 Sekunden, Platz eins ging an den Japaner Kosuke Kitajima (2:07,48). Podoprigora will seine volle Stärke in einer Woche beim Weltcup in Berlin ausspielen.
Für Judith Draxler gab es über 50 m Kraul den fünften Rang in 25,28 Sekunden, Petra Zahrl wurde über 800 m Kraul in 8:40,13 Minuten Achte.
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