Mittwoch, 15. Jänner 2003

Manninger verspricht Torino Fans einiges

  • Salzburger unterschrieb am Montag - Vorerst zweiter Torhüter

Der österreichische Fußball-Teamtorhüter Alexander Manninger spielt künftig für den italienischen Serie-A-Klub Torino. Der 25-Jährige unterzeichnete am Montag nach Auskunft des Klubs einen über sechs Monate laufenden Vertrag für die Turiner, es besteht eine Option auf eine dreijährige Verlängerung. Manninger wird vorerst als zweiter Tormann nach Keeper Luca Bucci zum Einsatz kommen, soll diesen aber nach Ablauf dessen Kontrakts als ersten Tormann ersetzen.

Alexander Manninger verspricht den Fans des krisengeschüttelten Fußball-Erstligisten Torino Calcio, bei dem er seit Montag unter Vertrag steht, einiges. "Ich brauche zwei Wochen Zeit, um mich einzuleben, danach bin ich bereit, um meinen Platz in der Mannschaft zu kämpfen und Positives für den Klub zu leisten", sagte der 25-jähriger Salzburger, der einen über sechs Monate laufenden Vertrag unterzeichnet hat mit Option für die Turiner auf eine dreijährige Verlängerung.

Der ÖFB-Torhüter zeigte sich begeistert, nach seiner Erfahrung bei AC Fiorentina im vergangenen Jahr wieder nach Italien zurückkehren zu können. "Die schönste Meisterschaft der Welt ist in Italien. Nach der Saison in Florenz wollte ich Erfahrungen in Spanien sammeln, doch die Zeit bei Espanyol war katastrophal. Man ließ mich nicht spielen, man bezahlte mich nicht. Was für ein Glück, einen ernsthaften Klub wie Torino gefunden zu haben", so Manninger.

Manninger, der erste ausländische Tormann in der Geschichte von Torino Calcio, wird vorerst zweiter Tormann nach Luca Bucci sein, soll diesen aber nach Ablauf von dessen Kontrakt als Nummer eins ersetzen. Der Teamtorhüter fürchtet Buccis Konkurrenz aber nicht. "Bucci ist ein sehr guter Tormann, aber es ist gut, wenn es in einer Mannschaft Konkurrenz gibt. Dies spornt an", so Manninger nach Angaben der Turiner Sportgazette "Tuttosport" (Mittwochausgabe).

"Mit Turin will ich viel leisten, auch weil ich meinen Platz in der österreichischen Nationalmannschaft bewahren will", so "Supermanninger", wie in die italienischen Medien nennen. Der ehemalige Arsenal-Keeper war bei den Spielen gegen die Niederlande und Weißrussland dabei, nicht aber im Freundschaftsspiel gegen Norwegen. In den vergangenen Monaten trainierte er nach dem geplatzten Wechsel nach Spanien in Salzburg.

15.1.2003 11:12