Bruchlandung einer spanischen Passagiermaschine
- Zwölf Verletzte in Nordafrika-Exklave Melilla
Bei der Bruchlandung einer spanischen Passagiermaschine auf dem Flughafen der Nordafrika-Exklave Melilla sind am Freitag zwölf Menschen verletzt worden. Das Flugzeug der Regionalgesellschaft Air Nostrum sei aus bisher ungeklärter Ursache bei der Landung über die Rollbahn hinausgeschossen und zunächst gegen einen Zaun geprallt, teilten die Behörden mit.
Der Rundfunk berichtete, die Maschine sei mit einem der Flügel auf der Piste aufgeschlagen, anschließend eine Böschung hinunter gestürzt und auseinander gebrochen. Möglicherweise hätten die Bremsen versagt, hieß es weiter. "Es ist ein Wunder, dass nicht mehr passiert ist", sagte ein Augenzeuge.
Die Maschine mit insgesamt 14 Passagieren an Bord kam aus Malaga an der südspanischen Costa del Sol. Ende 1998 waren beim Absturz eines Flugzeuges bei Melilla nahe der Küste Marokkos alle 38 Insassen ums Leben gekommen. Auch diese Maschine kam aus Malaga.
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