Verschwundene Ampullen mit Pest-Erreger gefunden
- FBI beruhigt: "Keinerlei Gefahr"
Die aus einem Laboratorium in Texas verschwundenen Ampullen mit dem Erreger der Beulenpest sind wieder gefunden worden. Der Verbleib der Ampullen sei "geklärt", sagte der mit den Ermittlungen beauftragte Agent der Bundespolizei FBI, Lupe Gonzalez, am Mittwoch vor Journalisten in Austin. Es bestehe "keinerlei Gefahr".
Nähere Angaben zu dem Vorfall machte Gonzalez zunächst nicht. Das FBI hatte erst kurz zuvor das Verschwinden der Ampullen aus dem Labor von Texas Tech, einem Zentrum für medizinische Forschungen in Lubbock in Nord-Texas, bekanntgegeben. Der Erreger der Beulenpest (Yersinia pestis) gilt als eine der gefährlichsten Bakterien für den Menschen. Nur sehr wenige Bakterien reichen aus, um innerhalb weniger Tage einen Menschen zu töten. Die Beulenpest führt in 70 Prozent der Fälle zum Tod, wenn sie nicht behandelt wird.
Die Pest wird in der Regel durch Bisse von Flöhen übertragen, die auf Ratten leben. Im Mittelalter waren in Europa Millionen Menschen durch die Infektionskrankheit ums Leben gekommen.
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