Studiengebühren "große nicht gelöste Frage"
- Gehrer sieht keinen Erfolg und "nicht absolute Harmonie"
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Als "große nicht gelöste Frage" bei den Gesprächen der Untergruppe Bildung zwischen SPÖ und ÖVP bezeichnet Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (VP) am Freitag die Studiengebühren. In diesem Punkt wäre eine Annäherung noch nicht erfolgreich gewesen, "da gibt es nicht absolute Harmonie", so Gehrer. Das wäre auch kein Geheimnis.
Die neuesten Studierendendaten, wonach die Zahl der Erstsemestrigen wieder stark gestiegen ist, und die ersten Ergebnisse des "Berichts zur sozialen Lage der Studierenden" hätten gezeigt, dass die Gebühren keine soziale Hürde für die Studenten darstellten, so Gehrer. Es wäre nicht sinnvoll, sie "in einem Zick-Zack-Kurs wieder abzuschaffen".
Anhand dieser Tatsachen sollte die SPÖ ihr Festhalten an einer Abschaffung überdenken. Den Universitäten würden dadurch ab 2004 rund 132 Millionen Euro jährlich entgehen. Eine Absage erteilte Gehrer hingegen einer Freigabe der Studienbeiträge, wonach die Unis selbst die Höhe der Gebühren bestimmen könnten.
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