Freitag, 10. Jänner 2003

Fotohandys waren der Renner im Weihnachtsgeschäft

  • PLUS: Foto-Handys im E-Media-Test

Auflösung, Handling, Bildqualität – was leisten die Fotohandys wirklich? Der E-Media-Test sagt es Ihnen. Sie waren der große Renner im Weihnachtsgeschäft: Fotohandys. Und man braucht kein Prophet zu sein, um zu sagen, dass Telefone mit Digicam auch 2003 zu den angesagtesten Modellen gehören werden. Die Frage ist nur: Was taugen die Geräte? Sind sie wirklich ein Ersatz für Digicams?

Die Antwort: Kommt darauf an, was man mit den Bildern machen will.

Fakt ist: Um Fotos auf einem Handydisplay darzustellen, reicht die derzeitige maximale Auflösung von 640 x 480 Pixel allemal. Am PC-Monitor zeigen sich die Fotos fast noch formatfüllend. Allerdings: Für den Fotodruck sind sie weniger zu gebrauchen: 640 x 480 Pixel bedeuten gerade mal 6,8 x 5 cm (bei 240 dpi). Zum Vergleich: Selbst einfache Digicams schaffen 1.290 x 960 Pixel (1,2 Mio. Pixel), was für das Kleinbildformat 9 x 13 cm reicht.

Wichtig: Display. Das Panasonic GD87 zeigt: Noch wichtiger als die Auflösung ist ein gutes Display. Mit brillanten 65.000 Farben macht das Handy aus Schnappschüssen echte Fotoerlebnisse. Und trotz Mini-Auflösung von 352 x 288 Pixel: Auch am PC können sich die Fotos sehen lassen – kräftige Farben, ordentliche Schärfe auch in der Dämmerung oder bei Nahaufnahmen.

Im Gegensatz dazu: Sony Ericsson T68i. Der Pionier liefert trotz 640 x 480 Pixel Auflösung eher flache Bilder und zeigt wenig natürliche Farbwiedergabe. Besser: Kamera eingebaut. Fotohandys gibt es in zwei Varianten: Entweder ist die Digicam eingebaut (Sony Ericsson P800, Nokia 7650, Panasonic GD 87), oder sie wird angesteckt. Vorteil der ersten Lösung: Die Kamera ist auf Knopfdruck betriebsbereit – das kommt dem spontanen Fotospaß sehr entgegen. Außerdem: Im Display zeigt sich das Sucherbild ruckelfrei, und die Bilder landen ohne Umweg sofort im Handyspeicher.

Wolfgang Korne

Die ganze Story lesen Sie im E-MEDIA Nr.1/03

10.1.2003 14:08