Hitachi: Minifestplatte mit vier GByte kommt im Herbst
- Einsatz von Pixie-Dust-Technologie
Neues aus dem Hause Hitachi: Noch im Herbst dieses Jahres will das Unternehmen Microdrives mit einer Kapazität 4 GByte anbieten können. Derzeit sind die Mini-Festplatten im CF-II-Format mit einer Kapazität von 1 GByte im Handel.
Um diese stark erweiterte Kapazität zu verwirklichen, setzt Hitachi voll auf die Pixie-Dust-Technologie. Dabei ist es den Hitachi-Ingenieuren gelungen, eine neue Fünf-Layer-Technologie zu entwickeln. Eingebettet zwischen drei Magnet-Layern sollen die Pixie-Dust-Schichten aus dem Element Ruthenium nur noch drei Atomlagen dünn sein. Durch zusätzliche Optimierung der Datenspuren passen über 60 Milliarden Bits auf einen Quadratzoll.
Miniaturisierungsprozess
Auch die Schreib-Lese-Köpfe des Flash-Speichers durchliefen einen Miniaturisierungsprozess. Hitachi vergleicht die "Femto Slider " genannte Kopf-Technologie mit der Größe eines Salzkorns. Dem nicht genug: Neben der Datendichte hat Hitachi Angaben auch die Transferrate in die Höhe geschraubt. Um bis zu 50 Prozent schneller sollen die neuen Microdrives sein. Unklar ist vorerst, was der Spaß kosten wird. 1-GByte-Microdrives kosten derzeit in etwa 250 Euro.
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