Freitag, 10. Jänner 2003

Die beste Software für den Steuerzahler

Die besten neuen Finanz-Programme im Test: Steuer, Kassabuch und Abfertigung neu. Das Wort des Jahres 2002 gehört? Klar: „Teuro“. Wen wundert’s. Bei der Währungsumstellung schnalzten viele Unternehmen mit den Preisen nach oben. Jetzt ist es an der Zeit, sich Geld zurückzuholen. Aber wie?

Na zum Beispiel mit einer Steuererklärung, die Ihren Finanzbeamten zum Weinen bringt. Mit der passenden Software kein Problem. Beratung, Ausfüllhilfen, Steuertipps – kann man sich alles daheim auf den Computer holen.
Zwei Programme rittern derzeit um die Gunst der Steuerzahler: LohnSteuer-Experte 2003 und Steuerprofi 2003. Lesen Sie hier, was die beiden Programme können. Und welches besser ist. Der Test.

Gemeinsame Stärken
Beide Programme (LohnSteuer-Experte 2003 und Steuerprofi 2003) orientieren sich an den aktuellsten Steuerrichtlinien. Wer seinen Lohnsteuerausgleich einträgt und berechnen lässt, kann ein fixfertiges Formular ausdrucken, das sich beim Finanzamt einreichen lässt. Außerdem ist sofort berechenbar, wie hoch die zu erwartende Rückerstattung ausfallen wird. Hier enden aber auch schon die Gemeinsamkeiten. Obwohl das Ergebnis beider Programme identisch ist, gestaltet sich der Weg dorthin grundverschieden.

  • LohnSteuer-Experte 2003. Verfügt über eine speziell entwickelte Oberfläche mit Ausfüllassistenten. Die Steuererklärung wird Schritt für Schritt vorgenommen. Alle Optionen, die im Augenblick nicht relevant sind, bleiben ausgeblendet.

    Sollte aber die eine oder andere Bedingung die Eingabe von Zusatzinformationen erforderlich machen, werden
    die neuen Felder automatisch freigeschaltet. Außerdem weist der Assistent darauf hin, was dann einzugeben ist.
    Ein Beispiel: Man möchte außergewöhnliche Aufwendungen aufgrund einer Behinderung geltend machen. Dann wird die Option Eigene Behinderung aktiviert, und erst danach öffnet sich das Eingabefeld für Art und Höhe der Aufwendungen. So können selbst Laien fast nichts mehr falsch machen. Und sollte man doch einmal bezüglich einer Eingabe unsicher sein, reicht ein Druck auf F1, um verständliche (!) Erklärungen zu bekommen.

    Autor: A. Kutscherauer, M. Eggenhofer

    Mehr dazu lesen Sie im E-MEDIA Nr.1/03

    10.1.2003 12:56