Sonntag, 12. Jänner 2003

Amerikaner bot Familie im Web zur "Versteigerung" an

  • Mindestgebot fünf Millionen Dollar
  • "Gag" zur Jobsuche

Ein Mann hat in den USA beim Online-Auktionator "eBay" seine vierköpfige Familie zur "Versteigerung" angeboten. Als Mindestangebot für Vater, Mutter und zwei minderjährige Kinder nannte er fünf Millionen Dollar.

Dafür würde der Meistbietende zwar natürlich nicht das "Eigentum" erlangen, aber doch gewisse Rechte, führte er in seinem unter der Kategorie "Dienstleistungen" gestellten Angebot aus: Die Familie würde auf Wunsch den Nachnamen des Finanziers annehmen, ihn in ihr Leben einbinden und regelmäßig Geburtstagskarten, Familienvideos und Fotos senden. Auch Einladungen zum Essen seien inkludiert. Darüber hinaus versprach er, alle von ihm geschriebenen Werke in Zukunft dem neuen "Patron" zu widmen.

Verstoß gegen die Geschäftsbedingungen
Zur Verwirklichung des ungewöhnlichen Geschäfts kam es jedoch nicht. Ebay zog die Anzeige auf Grund eines Verstoßes gegen die Geschäftsbedingungen zurück. Der Online-Auktionator verbiete nämlich das Angebot von Menschen bzw. von menschlichen Teilen, berichtete CNN. Gegenüber dem TV-Sender erläuterte Steve Young, der einfallsreiche Familienvater, seine Initiative: Eigentlich suche er nur einen Job. Die Auftragslage für Texter von Fernsehbeiträgen, sein eigentlicher Brotberuf, sei nämlich nicht rosig. Immerhin hätten durch das Angebot tausende Neugierige seine Website besucht.

Weitere Informationen:

  • eBay-Website

    12.1.2003 09:46