Lexmark übertrifft eigene Erwartungen
- Gewinnsprung für das 1. Quartal des neuen Geschäftsjahres
Der US-Druckerhersteller Lexmark wird eigenen Angaben zufolge seine Gewinnvorhersagen im vierten Geschäftsquartal deutlich übertreffen. Auch für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres sagte das Unternehmen einen Gewinnsprung voraus. Dieser lag jedoch am unteren Ende der Markterwartungen. Im nachbörslichen Handel auf der elektronischen Handelsplattform Instinet fielen die Aktien auf 63,00 Dollar von 66,26 Dollar zu Handelsschluss an der Wall Street.
Im vierten Quartal geht die in Lexington im US-Bundesstaat Kentucky ansässige Firma nun von einem Gewinn zwischen 88 und 90 Cents pro Aktie aus, drei Cents davon wurden den Angaben zufolge über Restrukturierungsmaßnahmen erzielt. Bisher hatte Lexmark einen Gewinn von 70 bis 80 Cents erwartet. Im vergangenen Jahr erzielte das nach Hewlett-Packard zweitgrößte Unternehmen auf dem Markt für Tintenstrahldrucker 46 Cents pro Aktie. Einer Umfrage von Thomson First Call zufolge hatten Analysten einen Gewinn von etwa 77 Cents pro Aktie erwartet.
Der Umsatz im vierten Quartal sei im Vergleich zum Vorjahr zwischen fünf und sechs Prozent gestiegen, teilte das Unternehmen weiter mit. Im Oktober hatte es für den Zeitraum noch einen Zuwachs im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich vorausgesagt.
Im ersten Quartal 2003 erwartet Lexmark den Angaben zufolge derzeit zwischen 62 und 72 Cents Gewinn pro Aktie. Obwohl dies gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres und dessen Gewinn von 53 Cents pro Aktie ein deutlicher Zuwachs ist, reagierte der nachbörsliche Handel mit Abschlägen. Analysten hatten eine Voraussage im Bereich zwischen 67 und 79 Cents pro Aktie erwartet.
Lexmark gab keine Gründe für den rosigen Ausblick an. In vergangenen Geschäftsquartalen hatte es positive Entwicklungen bei den Gewinnen dem Verkauf seiner multifunktionalen Drucker und der starken Nachfrage nach seinen Druckerkartuschen zugeschrieben.
Analysten sagten, die Zahlen für das vierte Quartal seien großartig. "Einzelhändler sagen, wir hatten ein laues Weihnachtsgeschäft. Aber das zeigt, dass sie (Lexmark) sich im Bereich der billigen Drucker für den Verbraucher wacker geschlagen haben", sagte Keith Gay, ein Analyst von Thomas Weisel.
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