BMW steigert Fahrzeug-Absatz 2002 um 17 Prozent
- Optimismus auch für 2003
Nach einem weltweiten Absatzrekord im Jahr 2002 ist BMW auch für dieses Jahr optimistisch. "Für 2003 gegen wir weiter von einer positiven Entwicklung für das Unternehmen aus", sagte Vorstandschef Helmut Panke am Montag auf der Autoshow in Detroit. Er erwarte, dass sich die Premiumsegmente auch im Jahr 2003 besser entwickeln als die Massensegmente. Die BMW Group konnte den Fahrzeug-Absatz im Jahr 2002 um 17 Prozent auf 1,057 Millionen Stück steigern.
Vor allem der Mini, der im Vorjahr schrittweise in den wichtigsten Märkten eingeführt wurde, trug zu dem Wachstum bei. Davon wurden 144 000 Stück verkauft nach 25 000 im Vorjahr. In diesem Jahr soll in Europa auch ein Mini mit Dieslemotor kommen.
Die Marke BMW konnte um knapp vier Prozent zulegen und kam auf einen Absatz von 913 000 Fahrzeugen. In Deutschland musste die Kernmarke zwar einen Rückgang um 2,4 Prozent auf rund 235 00 Stück hinnehmen. Dank der guten Minizahlen wurde in der Gruppe allerdings ein deutsches Absatzplus von fünf Prozent auf 258 000 Exemplare erreicht.
Panke kündigte in Detroit an, mit einer deutlich verbreiterten Produktpalette bis zum Jahr 2008 den Absatz der BMW AG (München) um 40 Prozent auf 1,4 Millionen Automobile steigern zu wollen. Bis dahin sollen 20 neue Modelle auf den Markt kommen, rund 16 Milliarden Euro investiert und für Forschung und Entwicklung über zehn Milliarden Euro ausgegeben werden. "Wir heben damit die BMW Group auf ein völlig neues Niveau", sagte Panke.
Zuwachs gab es auch bei den Zweirädern. Hier wurde der Absatz um neun Prozent auf über 92 000 Einheiten erhöht.
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