Dienstag, 7. Jänner 2003

Petar Segrt nicht mehr Trainer von DSV Leoben

  • Co Thonhofer bis zum Ende des Grazer Hallenturnierts Betreuer
  • Präsident Linz: "Danach in Ruhe überlegen"

Das Neue Jahr war noch keine sieben Tage alt, da hat es schon den ersten Trainerwechsel im österreichischen Fußball gegeben. Petar Segrt warf Dienstag Mittag unmittelbar nach dem Trainingsauftakt als Coach des "Red Zac"-Erstligisten DSV Leoben das Handtuch. Als Grund gab der gebürtige Kroate, der nur 16 Monate in seinem Amt war, unüberbrückbare Meinungsverschiedenheiten mit der Klubführung an.

Die Obersteirer sind derzeit mit zwölf Punkten Rückstand auf Herbstmeister SV Mattersburg Tabellenzweite. Interimistisch wird der bisherige "Co" Heinz Thonhofer die sportliche Verantwortung übernehmen. Dazu DSV-Präsident Hans Linz: "Er wird während des T-Mobile-Hallencups in Graz-Liebenau schon an der Bande stehen und danach werden wir alles in Ruhe überlegen und über die Zukunft entscheiden."

Zwischen Segrt und der Klubführung hat es in den vergangenen Wochen wiederholt Differenzen gegeben. "Auch in finanziellen Dingen hat er uns Vorwürfe gemacht", sagte Linz. Seine für die Finanzen zuständigen Funktionäre hätten jedoch versichert, dass DSV dem Trainer nicht einmal einen Teil von einem Gehalt schulde. Linz: "Ich hatte das Gefühl, er hat den Rausschmiss provoziert. Sportlich waren wir mit Segrt sehr zufrieden. Über den Parapatis-Transfer zur Austria war er seit Herbst informiert."

7.1.2003 16:45