ÖFB-Teamgoalie Manninger spielt künftig für Torino
- Salzburger unterschrieb am Montag - Vorerst zweiter Torhüter
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Die Abschlusstabelle
der Saison 2003/04
Der österreichische Fußball-Teamtorhüter Alexander Manninger spielt künftig für den italienischen Serie-A-Klub Torino. Der 25-Jährige unterzeichnete am Montag nach Auskunft des Klubs einen über sechs Monate laufenden Vertrag für die Turiner, es besteht eine Option auf eine dreijährige Verlängerung. Manninger wird vorerst als zweiter Tormann nach Keeper Luca Bucci zum Einsatz kommen, soll diesen aber nach Ablauf dessen Kontrakts als ersten Tormann ersetzen.
Die Norditaliener rangieren derzeit mit nur neun Punkten aus 16 Spielen bei zwei Siegen lediglich auf dem 17. bzw. vorletzten Tabellenplatz.
Manninger war im Juli 2001 von Arsenal an Fiorentina verliehen worden. In der Sommerpause 2002 wechselte er nach Spanien, wo aber Espanyol nach wenigen Wochen von seinem Engagement wieder Abstand genommen hatte.
1997 vom GAK zu Arsenal
Im Juni 1997 war Alexander Manninger (25) für die damalige Ablösesumme von rund 20 Millionen Schilling (1,45 Mill. Euro) vom GAK nach London zu Arsenal übersiedelt. Bei Arsenal sollte der Salzburger zum Nachfolger des alternden Team-Tormanns David Seaman aufgebaut werden. Doch dieser verteidigte seine Position und ist bei den Kanonieren noch immer die Nummer eins. Er kam eigentlich fast nur zum Einsatz, wenn der "Alte" wegen diverser Verletzungen wie Rückenproblemen ausfiel.
Nach insgesamt 63 Einsätzen (in allen Bewerben) bis 2001 rutschte der Österreicher bei den "Gunners" hinter Seaman und dem von Ipswich geholten Richard Wright auf Rang drei der Klubrangliste ab. Daher stimmte er auch einem leihweisen Wechsel zum finanziell und wie sich später auch heraus stellte sportlich Krisen geschüttelten AC Fiorentina (dieser stieg ab) zu. Nach einer für ihn persönlich starken Saison (er bekam wiederholt gute Noten), wechselte Manninger im vergangenen Juli zu Espanyol.
Zuletzt hing Manninger in der Luft
Nach fünf Einsätzen in Testspielen und insgesamt fünf Wochen war für den Salzburger die Zeit beim kleinen Klub aus Barcelona wieder zu Ende. Angeblich auf Drängen von Trainer Juande Ramos, den Manninger in der Vorbereitung nicht überzeugt hatte, und wegen noch nicht gelöster Differenzen über die Freigabe durch die "Gunners". Da ihn Arsenal-Manager Arsene Wenger nicht mehr zurückhaben wollte, hing Manninger in der Luft, bis er nun als dritter Österreicher nach Walter Schachner und Toni Polster für Torino unterschrieb.
Krankl kann aufatmen
Damit hat Hans Krankl ein Problem weniger, denn der einstige "Goleador" vertraut natürlich lieber auf einen Manninger mit als ohne Spielpraxis. Der Teamchef betonte zuletzt des öfteren, dass Manninger für ihn Österreichs Nummer eins im Tor ist. Manninger spielte bisher 14 Mal für Österreich, zuletzt war er am 16. Oktober in der EM-Qualifikation in Wien beim 0:3 gegen die Niederlande im Einsatz. Da übrigens schon wie zuvor gegen Moldawien und Weißrussland als Vereinsloser.
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