Snowboard-WM: Kosir gewinnt Parallel-RTL
- Sigi Grabner als bester Österreicher Fünfter
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Snowboard total: Kreischberg rockt
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Sieger seit 1996 & Medaillenspiegel
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Österreichs Bilanz bei Snowboard-WM
Der erste Weltmeister steht fest! Dejan Kosir holte sich am Sonntagnachmittag auf dem Kreischberg Gold im Parallel-Riesentorlauf der Herren, dem Auftaktbewerb der 5. FIS-Snowboard-WM, und kürte sich damit zum ersten slowenischen Snowboard-Weltmeister. Silber ging an den Schweizer Simon Schoch, Bronze holte sich der Franzose Nicolas Huet. Gastgeber Österreich ging zum Auftakt leer aus: Siegfried Grabner scheiterte im Viertelfinale knapp an Kosir und belegte letztlich Platz fünf.
Für Harald Walder war zuvor im Achtelfinale gegen den Weltcup-Führenden Mathieu Bozzetto aus Frankreich Endstation, damit wurde es auf Grund seiner Qualifikatinszeit Rang neun. Felix Stadler und Alexander Maier waren bereits am Vormittag in der Qualifikation gescheitert.
Der neue Champion aus Slowenien sicherte sich zwei Jahre nach Silber im Riesentorlauf bei der WM in Madonna di Campiglio nun erstmals Gold. Dejan Kosir (nicht verwandt mit dem Ski-Slalom-Spezialisten) räumte der Reihe nach Richard Rikardsson (SWE), Sigi Grabner und Nicolas Huet aus dem Weg und ließ sich dann im Finale auch von Simon Schoch - der Bruder von Olympiasieger Philipp war Schnellster in der Quali gewesen - nicht mehr stoppen.
Kosir war überglücklich: "Das bedeutet mir sehr viel. Bei den Olympischen Spielen habe ich eine Medaille noch verpasst, aber jetzt habe ich Gold geholt. Hoffentlich gibt das auch einen Boom für den Snowboard-Sport in Slowenien", meinte der erste Kreischberg-Weltmeister in der Pressekonferenz. Und er streute auch Österreich und dem Veranstalter Rosen: "Hier habe ich ja 1996 meinen ersten Weltcup gewonnen, es gibt hier tolle Fans. Danke auch an die Innerkrems, dass ich dort zuletzt so super gut trainieren konnte."
Sigi Grabner hatte ein lachendes und ein weinendes Auge. "Ich bin zufrieden mit meiner Leistung, aber ein fünfter Platz bei einer WM ist natürlich nur relativ gut, denn da zählen nur die Medaillen. Gegen den Weltmeister auszuscheiden, ist nicht so schlecht, da es jedoch sehr knapp war, tut es schon weh. Aber was soll's: Wieder mal nix", meinte der ehemalige ISF-Vizeweltmeister aus Kärnten mit Wohnsitz Andorra.
Walder im Achtelfinale gescheitert
Bereits im Achtelfinale war Harald Walder an Mathieu Bozzetto gescheitert, der Osttiroler kommentierte es gefasst: "Bozzetto macht extrem wenig Fehler, ich habe mich zwei- drei Mal zu weit hinein gelegt, es war vielleicht das i-Tüpfelchen zu viel."
Stadler und Maier schon in Quali out
Felix Stadler und Alexander Maier waren am Vormittag bei Eiseskälte in der Qualifikation ausgeschieden, mit dem Ausfall von Maier war damit auch die interne ÖSV-Ausscheidung um den vierten Platz im Parallel-Slalom zu Gunsten von Grabner entschieden. Ebenfalls bereits in der Quali waren der schwedische Vize-Weltmeister Daniel Biveson (Out) und der Kanadier Jasey Jay Anderson (als 23.) gescheitert.
Maier war nach seinem Ausfall in der Qualifikation natürlich enttäuscht: "In dieser Saison bin ich jedes Quali-Rennen durchgekommen und jetzt das, ein Drama. Ein guter Beginn wäre natürlich sehr wichtig gewesen, aber so ist es im Sport. Dabei habe ich eine Super-Linie erwischt und bin den Übergang sensationell gefahren, schade. Damit habe ich jetzt Pause bis zum Cross-Bewerb."
| Endstand WM-Parallel-RTL Herren | |||
| 1. | Dejan Kosir | SLO | GOLD |
| 2. | Simon Schoch | SUI | SILBER |
| 3. | Nicolas Huet | FRA | BRONZE |
| 4. | Mathieu Bozzetto | FRA | |
| 5. | Sigi Grabner | AUT | |
| 6. | Gilles Jaquet | SUI | |
| 7. | Simone Salvati | ITA | |
| 8. | Christopher Klug | USA | |
| im Achtelfinale out: | |||
| 9. | Harald Walder | AUT | |
| 10. | Philipp Schoch | SUI | |
| 11. | Peter Thorndike | USA | |
| 12. | Richard Rikardsson | SWE | |
| 13. | Jerome Sylvestre | CAN | |
| 14. | Andre Grütter | SUI | |
| 15. | Markus Ebner | GER | |
| 16. | Rok Flander | SLO | |
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