Freitag, 10. Jänner 2003

Barbara Schwartz gegen Chanda Rubin ohne Chance

Österreich ist in den Einzelbewerben der Australian Open seit Samstag nicht mehr vertreten. Als letzte Spielerin verabschiedete sich Barbara Schwartz, die gegen Chanda Rubin (USA-10) in 62 Minuten mit 3:6,2:6 glatt verlor.

Schwartz stand gegen die souverän aufspielende Amerikanerin, die sich im zweiten Duell für die Wimbledon-Niederlage von 2001 revanchierte, meist auf verlorenem Posten. "Ich habe nicht schlecht gespielt. Ich habe alles versucht, aber sie hatte immer die bessere Antwort. Sie hat einfach die wichtigen Punkte gemacht, so gewinnt man eben"", resümierte die Niederösterreicherin, die aber trotz dieser Niederlage gegen die Nummer 13 der Welt nach dem ersten Grand Slam-Turnier des Jahres eine zufriedene Bilanz zog.

Verbesserung in der Weltrangliste
Österreichs aktuelle Nummer drei, die am 27. Jänner 24 Jahre alt wird, erreichte als Qualifikantin beim ersten Grand Slam-Turnier des Jahres erstmals die dritte Runde und durfte dafür immerhin 23.908 Euro Preisgeld kassieren. Außerdem sammelte sie 119 Punkte und wird sich damit in der WTA-Weltrangliste um ca. 20 Plätze verbessern (derzeit 141). Die Rückkehr unter die Top 100 ist damit wohl nur mehr eine Frage der Zeit. Nach ihrer längeren Verletzungspause ist für Schwartz aber vor allem ein Faktor von größter Bedeutung: "Die Hauptsache ist, dass ich wieder voll fit bin. Jetzt brauche ich Spielpraxis, dann kann ich mein Ziel, wieder unter die besten Hundert zu kommen, sicher umsetzen."

Geheimnis um neuen Trainer
Die Frage des neuen Trainers ist zwar bereits geklärt, Schwartz möchte aber erst nach Österreich zurückkehren, bevor sie das Geheimnis lüftet. Nach einer kurzen Pause geht es für Schwartz bei einem kleinen Turnier in Südtirol weiter, im Februar beginnt die südamerikanische Sandplatzsaison.

10.1.2003 10:11