Bischofshofen-Veranstalter klagen über Gratisbesucher
- Geschätzter Einnahmenentgang von 90.000 Euro
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Die Veranstalter des Dreikönig-Springens in Bischofshofen ärgern sich über viele Gratisbesucher bei der beliebten Sportveranstaltung: Laut Gendarmerie hätten über 25.000 Besucher das Skispringen am vergangenen Montag gesehen. Es wären aber nur 14.000 Eintrittskarten verkauft worden, kritisiert Karl Votocek vom Team der Veranstalter beim Skiclub Bischofshofen. Rechne man Frei- sowie Schülerkarten ab, bliebe eine Differenz von 5.000 bis 6.000 Besuchern, die ohne zu zahlen ins Skistadion gelangten.
Dem Skiclub seien dadurch Einnahmen von rund 90.000 Euro entgangen, die dringend für den Umbau der Schanze benötigt worden wären. Ein Defizit sei das Skispringen für den Veranstalter aber nicht, meinte Votocek. Für kommenden Montag hat der Vertreter des Skiclubs eine Aussprache mit den für Einlasskontrolle und Kartenverkauf zuständigen Unternehmen geplant. "Es muss sich etwas ändern, so geht es nicht", ärgert sich Votocek. Es sei "schlampig" gearbeitet worden.
Beim Österreichischen Wachdienst weist man die Vorwürfe zurück. Man sei lediglich mit dem Verkauf von Karten, nicht aber mit der Eingangskontrolle betraut gewesen, sagte ein Sprecher des Unternehmens. Die Anschuldigungen wären falsch. Schon im Herbst habe der Wachdienst angeregt, die Eingänge mit Drehkreuzen zu versehen. Dies sei vom Veranstalter abgelehnt worden.
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