Donnerstag, 9. Jänner 2003

SVS NÖ hat Endstand in CL-Pool in der Hand

  • Aufstieg vor Duell mit Ochsenhausen fix

Die Gruppe B der Tischtennis-Champions-League der Herren geht am Freitag und Samstag in ihr Herzschlagfinale. Elan Nevers ist am Freitag (20:00 Uhr) daheim gegen das noch sieglose STK Zagreb klar zu favorisieren, im Fall eines Sieges sind die Franzosen noch auf den Ausgang des Samstag-Showdowns zwischen TTF Ochsenhausen und SVS Niederösterreich (13:30) angewiesen. Der schon fix für das Halbfinale qualifizierte ÖTTV-Champion kann sich sogar eine 2:3-Niederlage leisten, um Poolsieger zu werden. Bei jeder anderen Niederlage würde man als Zweiter aufsteigen.

Die Truppe um Werner Schlager, zuletzt dreifacher Finalist, will aber die Gruppe gewinnen, um im Vorschlussrunden-Kreuzspiel dem A-Poolsieger Charleroi auszuweichen. In diesem Fall wäre TTC Grenzau der Gegner. Schafft man dies über einen Sieg, würde Nevers in die Runde der letzten Vier mit aufsteigen. Verliert man, kommen die Deutschen auf Grund des besseren Spielverhältnisses als Nevers im Vergleich der drei Vereine untereinander weiter.

Besonders ehrgeizig geht Schlager in das Kräftemessen mit Ochsenhausen. Obwohl das Heimspiel am 6. Dezember 3:2 gewonnen wurde, lief es für den 30-Jährigen nicht so positiv, da er sowohl gegen Alexej Smirnow (2:3) als auch gegen Chuan Chih-Yuan (1:3) verloren hat. Matchwinner für SVS NÖ war damals mit zwei Erfolgen Chen Weixing, den dritten Punkt holte Kostadin Lengerov gegen Adrian Crisan. Um Defensiv-Künstler Chen diesmal auszuschalten, absolvierte Ochsenhausen zuletzt ein dahin gehendes Spezial-Training.

9.1.2003 09:37