Mexikos Armee findet 4,8t Marihuana - bei der Polizei!
- Drogen-Polizisten flüchteten bei Anrücken der Soldaten
- Sieben Beamte festgenommen
Die mexikanische Armee hat bei einem Großeinsatz 4,8 Tonnen Marihuana beschlagnahmt. Wie die Medien des Landes am Sonntag berichteten, lagerte das Rauschgift versteckt in den Einrichtungen der Sonderstaatsanwaltschaft zur Bekämpfung des Drogenhandels in der nordwestlichen Stadt Tijuana.
Die Justizpolizisten hatten es nicht deklariert und suchten beim Anrücken der rund 100 Soldaten wohlweislich das Weite. Sieben Agenten, unter ihnen der Chef der Station, wurden festgenommen.
In Mexiko werden immer wieder Fälle bekannt, in denen Polizisten beschlagnahmte Drogen selber weiterverkaufen. Zu weiten Teilen ist die Polizei auch von den Drogenkartellen unterwandert. Diese zahlen hohe Bestechungsgelder, um ungestört agieren zu können. Die Armee gilt insgesamt als weniger korrupt, auch wenn schon einige ihrer Generäle wegen Drogendelikten festgenommen wurden.
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