Bombe vor katholischer Schule in Belfast entschärft
Die nordirische Polizei hat am Montag offenbar einen Bombenanschlag auf eine katholische Mädchenschule im Norden von Belfast vereitelt. Spezialisten entschärften eine vor dem Gebäude entdeckte Rohrbombe. Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, war die Bombe anscheinend echt. Montag war der erste Schultag nach den Ferien.
Die Grundschule im Stadtteil Ardoyne stand bereits mehrfach im Zentrum von Auseinandersetzungen zwischen Protestanten und Katholiken. Im Herbst 2001 blockierten Protestanten drei Monate lang die Zufahrtsstraße zu der Schule und beschimpften die Schülerinnen und deren Eltern. Die Protestanten warfen den Katholiken vor, ihre Häuser angegriffen zu haben. Zum Schutz der Schülerinnen wurden hunderte Polizisten und Soldaten aufgeboten.
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