Entführung in Tirol: Täter legte Geständnis ab
- Motiv weiterhin unklar
Der im Fall der Tiroler Kindesentführung in Deutschland festgenommene Syrer hat die Tat gestanden. Das Motiv sei weiterhin unklar, teilte Walter Pupp, Leiter des Referates für Gewaltdelikte bei der Bundespolizeidirektion Innsbruck der APA mit.
"Der Mann hat am Freitag in den späten Abendstunden gestanden, dass er in Innsbruck war, das ganze geplant hat und das Mädchen entführt hat", sagte Pupp. Damit habe er die Erkenntnisse der Ermittlungen bestätigt. Der Verdächtige habe gesehen, dass sich die Situation zuspitze und habe nach Absprache mit einem Anwalt den "Schritt nach vorne getan". Er sei derzeit nicht bereit über das Tatmotiv zu sprechen. Der nächste Schritt der Ermittler werde sein, die Hintergründe der Tat und das Motiv dafür herauszufinden, kündigte Pupp an.
Die Auslieferung des Entführers an die Österreichischen Behörden sei bereits beantragt. Die Bayrischen Behörden seien sehr kooperativ, dennoch könne man über einen genauen Zeitpunkt derzeit keine genaue Angaben machen, sagte Pupp.
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