Donnerstag, 9. Jänner 2003

Kurios: Zwei Lotto-Sechser mit dem selben Schein

  • "Doppelter" Glückpilz in Tirol

Einen "doppelten" Glückspilz gibt es nach der jüngsten Lotto-Ziehung vom Mittwoch in Tirol: Dort wurde ein Normalschein zwei Mal gespielt - und der enthielt sechs Richtige. Der Gewinner bekommt daher die Sechser-Quote von knapp 178.000 Euro gleich doppelt. Davon abgesehen hat der Spieler auch vier Dreier getippt.

Insgesamt brachte die vergangene Lotto Runde vier Sechser zu je 177.897 Euro. Zwei gingen eben nach Tirol, einer nach Kärnten und einer nach Niederösterreich. Der Klagenfurter hatte die sechs Richtigen auf einem Quicktipp, der Niederösterreicher aus dem Weinviertel versuchte sein Glück mit dem System 0/07 und erzielte damit noch sechs Fünfer. Sein Gesamtgewinn beträgt mehr als 184.600 Euro.

Zwei Spielteilnehmer in Wien erzielten einen Fünfer mit der Zusatzzahl 13 und erhalten je rund 67.770,20 Euro. Darüber hinaus gibt es 136 Fünfer zu je 1.121,10 Euro, 7.292 Vierer zu je 37,10 Euro und 122.935 Dreier zu je 3,40 Euro.

Beim Joker gibt es drei Gewinner. Ein Wiener, ein Oberösterreicher und ein Niederösterreicher sagten "Ja" zur richtigen Jokerzahl. Sie erhalten dafür jeweils 61.774,50 Euro.

Dass ein und derselbe Lotto-Spieler gleich zwei Sechser "macht", ist übrigens schon mehrfach vorgekommen. 1996 hatte eine Vorarlbergerin auf einem Schein zwei Mal die selben Zahlen getippt und insgesamt fast 6,7 Millionen Schilling (rund 487.000 Euro). Ihre Begründung damals: "Immer, wenn ich einen Dreier hatte, habe ich mich geärgert, dass es nur ein einziger Dreier ist. Also tippe ich jeden Tipp zwei Mal, damit es zumindest zwei Dreier sind."

Einem Spieler aus Niederösterreich gelang es, 1986 einen sechs Millionen schweren Sechser zu tippen und 1988 wieder einen Sechser, der ihm rund acht Millionen Schilling brachte. Dasselbe Kunststück vollbrachte 1992 und 1994 ein Tiroler, was ihm insgesamt 15 Millionen Schilling brachte. Eine Steirerin gewann in auf diese Weise fast 19 Millionen Schilling - ihre Glücksjahre waren 1993 und 1998.

Unter der Rubrik "Kurioses" firmieren bei den Österreichischen Lotterien auch eine Kärntnerin und ihre Tochter, die 1993 unabhängig voneinander in derselben Runde einen Sechser tippten und je vier Millionen Schilling gewannen. Im Februar 1996 gab es bei einer Ziehung wohl zwei Sechser, aber nur einem Gewinner. Ein Wiener hatte dabei zwei Systemscheine gespielt, wobei von den sieben Zahlen pro Schein sechs ident waren. Und genau diese Zahlen wurden damals gezogen. Der "Solosechser auf Umwegen", so die Lotterien, brachte ihm 16 Millionen Schilling.

Noch etwas Aktuelles: Nach wie vor gesucht wird einer der beiden "Knacker" des Dreifach-Jackpots von der Sonntag-Ziehung. Der Spieler, der seinen Schein in Wien aufgab, hat sich vorerst noch nicht bei den Lotterien gemeldet. Dort warten auf ihn sieben Millionen Euro.

9.1.2003 17:23