Donnerstag, 9. Jänner 2003

Vier Malariafälle in Wien

  • Bereits zwei Tote - ein Mann in Lebensgefahr

In Wien sind vier Fälle von Malaria aufgetreten - Zwei Erkrankte sind bereits an der Seuche gestorben. Ein Mann schwebt noch in Lebensgefahr. Die vier dürfen sich bei einem Urlaub in Kenia angesteckt haben.

Zwei der vier Erkrankten, zwei ältere Frauen, sind bereits an der Infektionskrankheit gestorben. Während eine 21-jährige Frau das Spital wieder verlassen konnte, schwebt ein Mann noch in Lebensgefahr.

Ein Mann in Lebensgefahr
Alle vier waren in Kenia auf Badeurlaub, sie haben sich durch Insektenstiche mit der Tropenkrankheit angesteckt. Keiner hatte mit entsprechen Medikamenten gegen eine Malaria-Ansteckung vorgesorgt.

Die Krankheit gilt als einer der häufigsten Todesursachen in den Tropen. Malaria wird hauptsächlich von blutsaugenden Mücken übertragen und bricht bis zu 3 Wochen nach dem Stich aus. Die Symptome sind Fieberschübe, Kopfschmerzen und Schüttelfrost.

9.1.2003 11:12