Montag, 6. Jänner 2003

Bergsteiger überstand 150-Meter-Absturz unverletzt

  • Bergung durch Nebel erschwert

Unverletzt überstand durch einen Wächteneinsturz ein 35-jähriger Bergsteiger am Montagnachmittag einen 250 Meter-Sturz beim Aufstieg zum Hohen Göll im Gemeindegebiet von Golling (Tennengau) in einer vereisten Rinne des so genannten Pfaffenkars. Die Bergrettung rückte mit dem Notarzthubschrauber "Christopherus 6" aus, wobei dichter Nebel die Bergung erschwerte, teilte die Gendarmerie mit.

Der 35-Jährige aus Elsbethen bei Salzburg war mit seinem Bruder zum Bergsteigen auf dem Pfaffenköpfl unterwegs gewesen. Auf dem Weg zum "Hohen Göll" stieg der junge Mann in eine Schneewächte, die er selbst ausgelöst haben dürfte. Er stürzte daraufhin 250 Meter senkrecht in die Tiefe. Sein Bruder konnte von einer nahe gelegenen Hütte Hilfe anfordern.

6.1.2003 18:21